Sonntag, 18. Februar 2018
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Kritik aus Union an Programmen für Flüchtlingsintegration
Söder vermisst Ernst und Respekt in Heimatdebatte
Söder verlangt von GroKo Offensive für mehr Abschiebungen
SPD-Generalsekretär: Schulz-Rückzug hat "wehgetan"

Newsticker

05:00SPD-Generalsekretär: Schulz-Rückzug hat "wehgetan"
05:00Kritik aus Union an Programmen für Flüchtlingsintegration
05:00Söder verlangt von GroKo Offensive für mehr Abschiebungen
05:00Söder vermisst Ernst und Respekt in Heimatdebatte
03:00Klingbeil schließt Verbleib Gabriels im Auswärtigen Amt nicht aus
01:00Klingbeil weist Forderungen nach Minderheitsregierung zurück
20:36IWF-Chefin: Deutschland muss mehr tun für Frauen und Jüngere
20:292. Bundesliga: Lautern nach Niederlage immer tiefer in der Krise
18:20Scholz: Doch keine Minister-Namen vor Auszählung
18:20Scholz: Doch keine Minister-Namen vor Auszählung
18:19Merkel "neugierig" auf Vorstellungen Großbritanniens
18:19Merkel "neugierig" auf Vorstellungen Großbritanniens
18:00Europa-SPD will Milliardenfonds zum Ausbau von Elektrotankstellen
18:00Weber: Seehofer wird für Flüchtlingsquote in Europa kämpfen
18:00Bericht: Schweizer Spione bleiben unbehelligt

Börse

Zum Wochenausklang hat der DAX zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.451,96 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,86 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An die Spitze der Kursliste setzten sich am Freitag Aktien von Vonovia, ohne dass es nennenswerte Neuigkeiten gab. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Studie: In Krankenhäusern wird zunehmend profitorientiert gehandelt


Krankenhaus / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

In Krankenhäusern wird zunehmend profitorientiert gehandelt. Das geht aus einer bislang unveröffentlichten Studie hervor, über die das NDR-Magazin "Markt" berichtet. Ärzte und Geschäftsführer aus verschiedenen Kliniken bestätigten demnach erstmals eine Fehlentwicklung an deutschen Krankenhäusern.

Die Leiter der Studie sind Karl-Heinz Wehkamp, Facharzt für Frauenheilkunde und Professor für Gesundheitsmanagement am Socium Forschungszentrum der Universität Bremen, und Heinz Naegler, bis zu seiner Emeritierung Honorarprofessor an der Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin sowie langjähriger Krankenhausmanager in Wien und Berlin. Sie haben untersucht, warum die Patientenzahlen in Krankenhäusern ständig steigen, während sich die Aufenthaltsdauer der Patienten immer weiter verkürzt. Dafür befragten sie 60 Ärzte und Geschäftsführer in zwölf Bundesländern. Die Studie bestätigt, dass im Klinikalltag ein enormer ökonomischer Druck herrscht. Deshalb würden etwa Patienten im Krankenhaus aufgenommen, ohne dass es medizinisch notwendig sei. Außerdem würden Patienten nicht selten aus rein wirtschaftlichen Gründen operiert. Fast alle Ärzte gaben an, dass wirtschaftliche Interessen des Hauses sie häufig in ihrer täglichen Arbeit beeinflussen. "Wir hätten noch viel mehr Ärzte interviewen können. Die meisten hatten geradezu ein Bedürfnis darüber zu sprechen, um Öffentlichkeit und Politik wach zu rütteln", sagte Wehkamp. Es gebe aber auch Beispiele einer guten Zusammenarbeit zwischen Ärzten und Geschäftsführern, bei der es vorrangig um das Patientenwohl gehe, sagte Naegler. Das Fazit für die Macher der Studie: Das Vertrauen der Patienten in die Medizin steht auf dem Spiel. Am Bett eines Patienten dürfe nicht gerechnet werden.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 06.11.2017 - 07:41 Uhr

   © news25 2015 | Impressum