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Zum Wochenausklang hat der DAX zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.427,93 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,82 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Die turbulenten Ereignisse in der Bundespolitik hatten am Freitag keinerlei erkennbare Auswirkungen auf den Aktienhandel, das Börsenbarometer hielt sich den ganzen Tag über gleichmäßig im grünen Bereich. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Röttgen kritisiert Tillersons Warnung vor Geschäften mit dem Iran


Norbert Röttgen / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen hat die an europäische Unternehmen gerichtete Warnung des US-Außenministers Rex Tillerson vor Geschäften mit dem Iran zurückgewiesen. "Die USA wollen mit wirtschaftlichem Druck erzwingen, dass die Europäer ihrem Ansatz zur Isolierung des Iran folgen - das widerspricht einer guten westlichen Kooperation für den Mittleren Osten", sagte Röttgen dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Dienstag). Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag äußerte sich besorgt über mögliche Folgen: "Es besteht die Gefahr, dass europäische Unternehmen mittelbar von den Iran-Sanktionen betroffen sein werden."

Röttgen zeigte sich überrascht darüber, dass ausgerechnet der US-Außenminister im saudi-arabischen Riad an europäische Unternehmen appelliert hat, keine Geschäfte mit staatsnahen iranischen Unternehmen abzuschließen: "Die Warnung ist umso beunruhigender, als sie von Tillerson stammt, einer Stimme der Vernunft in der US-Administration." Röttgen warnte vor den Folgen der Neuausrichtung der US-Außenpolitik für den Nahen und Mittleren Osten: "Die Vorgehensweise der USA ist einseitig und falsch. Sie entspringt der neuen amerikanischen Politik im Mittleren Osten, die arabisch-sunnitische Welt gegen den Iran zu versammeln und so den Iran zu isolieren", sagte Röttgen dem RND. "Es kann im Mittleren Osten jedoch keine Stabilität gegen oder ohne den Iran geben", sagte der CDU-Außenexperte. Der Grünen-Außenpolitiker Omid Nouripour verwies auf widersprüchliche Aussagen innerhalb der US-Führung. "Während US-Präsident Trump sagt, er habe nichts dagegen, dass Deutschland Geschäfte mit dem Iran macht, warnt sein Außenminister davor. Das ist keine Grundlage für eine abgestimmte Politik des Westens im Mittleren Osten", sagte Nouripour dem RND. "Dazu müssten die Amerikaner erst mal wissen, was sie wollen", sagte der außenpolitische Sprecher der Grünen im Bundestag.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 23.10.2017 - 13:31 Uhr

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