Mittwoch, 20. Juni 2018
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Trump wirft deutschen Behörden indirekt Vertuschung vor
CSU verlangt Koalitionsausschuss zu Ergebnissen von Meseberg
Zurückweisungen bei Wiedereinreisesperre ab sofort angeordnet
Große Unterschiede beim Pro-Kopf-Verbrauch zwischen den EU-Staaten
CDU-Konservative fordern Nachgeben Merkels im Asylstreit
SPD gegen Umstellung von Geld- zu Sachleistungen für Asylbewerber
Merkel und Macron demonstrieren Einigkeit - Euozonen-Budget geplant
Pro Asyl will deutsch-französische Initiative zur EU-Asylpolitik
DAX setzt Talfahrt fort - Bankentitel aber im Plus
Behörden nutzen neues Transparenzregister kaum

Newsticker

11:02Mini-Gipfel zur Asylproblematik vermutlich an diesem Wochenende
10:10Carla del Ponte: UN versagen beim Schutz von Menschenrechten
09:34DAX startet im Plus - Covestro vorne
08:58Ex-FBI-Chef Comey will sich nicht bei Clinton entschuldigen
08:54Erzeugerpreise um 2,7 Prozent gestiegen
07:21Erst Temperatursturz - dann Hitzewelle
05:00Seehofers Heimatabteilung schwächelt
01:00CSU gegen längere Mindestsprechzeiten beim Arzt
00:00Ex-Geheimdienst-Koordinator: Mehr BND-Kompetenzen gegenüber USA
23:22USA treten aus UN-Menschenrechtsrat aus
22:17CSU verlangt Koalitionsausschuss zu Ergebnissen von Meseberg
22:14US-Börsen lassen nach - Gold schwächer
21:51Fußball-WM: Russland nach Sieg gegen Ägypten im Achtelfinale
18:54Fußball-WM: Polen schenkt Senegal den Sieg
18:30SPD gegen Umstellung von Geld- zu Sachleistungen für Asylbewerber

Börse

Der DAX ist am Mittwoch mit Zugewinnen in den Handel gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Index mit 12.730 Punkten berechnet und damit 0,41 Prozent über Vortagesschluss. Dabei waren fast alle Werte im Plus, nur Lufthansa und Continental waren leicht unter der Nulllinie. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Ifo-Institut fordert Gehaltsverzicht von Air-Berlin-Chef


Air-Berlin-Maschine / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Präsident des Münchner Ifo-Instituts, Clemens Fuest, hat Air-Berlin-Chef Thomas Winkelmann aufgefordert, teilweise auf sein bis 2021 garantiertes Millionengehalt zu verzichten. "Es ist verständlich, dass Arbeitnehmer, die durch eine Unternehmenspleite ihren Arbeitsplatz verlieren, empört sind, wenn sie hören, dass Manager vertraglich so abgesichert sind, dass sie Millionen erhalten", sagte Fuest dem "Handelsblatt". "Meines Erachtens wäre es anständig, dass Manager in diesen Fällen freiwillig zumindest auf einen Teil ihrer Forderungen verzichten. Millionen zu kassieren während die eigenen Mitarbeiter arbeitslos werden, ist sicherlich kein vorbildhaftes Verhalten."

Winkelmann war im Februar vom Lufthansa-Konzern nach Berlin gekommen. Sein Gehalt soll trotz Insolvenz für vier Jahre durch eine Bankgarantie von bis zu 4,5 Millionen Euro abgesichert sein. Für falsch hält es Fuest, wenn die Politik als Reaktion auf den Fall Winkelmann nun Managergehälter per Gesetz begrenzen würde. "Wenn der Eigentümer eines privaten Unternehmens einem Manager auch bei schlechter Leistung ein hohes Gehalt gewährt, mag das dumm sein, aber da der Eigentümer das aus eigenem Geld bezahlt, sehe ich nicht, warum der Staat das verhindern sollte", sagte der Ifo-Chef. "Genauso gut könnte man verlangen, dass der Staat andere schlechte Geschäfte verbietet." Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, zeigte sich dagegen offen für gesetzliche Regelungen. Es gebe zwar "keine leichte Lösung, um Managervergütungen fair zu gestalten", sagte Fratzscher dem "Handelsblatt". In einer sozialen Marktwirtschaft müsse sich Leistung lohnen. Das Problem bei den Managergehältern liege indes in der "fehlenden Verantwortung der Manager beim Scheitern ihres Unternehmens". Die Politik werde die richtigen Anreize für Manager aber nicht durch Verbote schaffen. "Ich sehe die Möglichkeit einer Gesetzgebung, die die Entlohnung von Manager stärker an den langfristigen Erfolg koppelt, mehr Transparenz schafft und die Aufsichtsräte stärker in die Pflicht nimmt", sagte der DIW-Chef.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 21.10.2017 - 09:09 Uhr

   © news25 2015 | Impressum, Datenschutzerklärung