Freitag, 24. November 2017
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Börse

Zum Wochenausklang hat der DAX zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 13.059,84 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,39 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Dabei konnte auch ein starker Euro dem deutschen Börsenindex nichts anhaben. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Marius Müller-Westernhagen beklagt Zustand der Demokratie


Wahllokal am 24.09.2017 / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Marius Müller-Westernhagen sieht einer möglichen Jamaika-Koalition aus Union, Grünen und FDP skeptisch entgegen: "Vorfreude habe ich da nicht gerade", sagte der 68-Jährige dem "Mannheimer Morgen" (Samstag-Ausgabe). Und ergänzt: "Die Menschen sind inzwischen zu dumm für die Demokratie, auf jeden Fall politisch zu wenig informiert. Aber das ist von der Politik über die Jahre so gefördert worden, und dann ist die Ausübung von Demokratie fast nicht mehr möglich. Demokratie heißt Herrschaft des Volkes. Herrschaft kannst du aber nur ausüben, wenn du Bescheid weißt und kompetent entscheiden kannst. Das ist nicht mehr der Fall."

Inzwischen herrsche bei den Inhalten der Parteien auch so eine große Konfusion, dass man gar nicht mehr weiß, wen man wählen solle. "Es geht nur noch um Popularitätswerte. Und je größer die Regierungskoalition ist, je mehr Parteien da drin sind, desto verwässerter wird deren Politik sein", sagte Westernhagen. Um den im zersplitterten Parteiensystem erkennbaren Ansätzen einer Spaltung der Gesellschaft entgegenzuwirken, empfiehlt der Sänger: "Es geht nur durch ein Bewusstmachen, dass alle gemeinschaftsfähigen Positionen irgendwo rechts und links der Mitte angesiedelt sind. Was da sehr weit rechts und links außen an Polarisierungen stattfindet, hat ganz extreme Formen angenommen, das ist gefährlich." Aus der Eskalation des Umgangstons im Internet und der massiven Anfeindungen reiften zwar noch keine entsprechenden Lieder im Songwriter Westernhagen, "aber es reift mein Bewusstsein für die neuen Herausforderungen, denen jeder konfrontiert ist. Die digitale Revolution etwa hat uns alle an die Wand gehauen, damit kommen wir noch nicht klar. Beim Internet handelt es sich um eine weitgehend rechtsfreie Zone. Aber jede Gesellschaft funktioniert nur mit Regeln, und da ist im Netz so vieles ungeklärt." Er fordert: "Was wir mindestens schaffen müssen, ist, dass man das nicht mehr anonym tun darf. Dass man dafür belangt werden kann. Die Macht des Internets ist lange unterschätzt worden. Ich weiß inzwischen nicht mehr, was überwiegt: die produktive Wirkung der digitalen Revolution oder ihre schlimmen Nebenwirkungen."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 20.10.2017 - 19:20 Uhr

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