Sonntag, 17. Dezember 2017
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Newsticker

16:18Chef der R+V-Versicherung gegen neue Große Koalition
15:40Arbeitnehmer leisten rund 1,7 Milliarden Überstunden
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14:58Habeck unterstützt SPD beim Familiennachzug
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11:33Studie: Weibliche Vorstände verdienen weniger als Männer
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Börse

Zum Wochenausklang hat der DAX zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 13.103,56 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,27 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Die Aktien von Eon, Adidas und der Münchener Rück standen kurz vor Handelsschluss mit über einem Prozent im Plus an der Spitze der Kursliste. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Streit um Batteriefabrik: Berlin erhöht Druck auf Autoindustrie


Stromtankstelle für E-Auto / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Bundesregierung warnt die Autobranche eindringlich vor einer bedrohlichen Abhängigkeit von Konkurrenten in der Batterieproduktion: Angesichts der wachsenden Konkurrenz aus Asien und den USA bei der Produktion von Elektroautos müssten Hersteller und Zulieferer endlich beim Aufbau einer eigenen Batterie-Fertigung aktiv werden, fordert Wirtschafts-Staatssekretär Matthias Machnig in der "Süddeutschen Zeitung" (Freitag). "Wer über Elektromobilität redet, darf bei der Batterieproduktion nicht schweigen. Die Industrie muss größere europäische Aktivitäten entfalten, wenn wir Premiumanbieter und Autoland Nummer eins bleiben wollen", sagte Machnig.

Damit wird deutlich, mit welch großer Sorge die Regierung den Rückstand der europäischen Branche bei dem Schlüsselelement der Autoindustrie schlechthin sieht. Auf einem Gipfel am Mittwoch in Brüssel herrschte nach Angaben aus Kommissionskreisen zwar Einigkeit über die Bedeutung der Batterietechnik für Europa. Doch noch immer fehle ein klares Bekenntnis von Zulieferern und vielen Herstellern, sich aktiv an der Batterieproduktion, aber auch Forschung und Entwicklung zu beteiligen. Angesichts der Kosten von vier bis fünf Milliarden Euro pro Fabrik schrecken Hersteller vor eigenen Plänen zurück. Bislang hat nur VW angekündigt, eine eigene Fertigung aufzubauen. Dem Vernehmen nach will der Zulieferer Bosch in den kommenden Wochen über ein eigenes Werk entscheiden. Konzerne wie Daimler wollen dagegen weiter auf dem internationalen Markt Batterien kaufen. In der Bundesregierung hält man diese Strategie für gefährlich. Die Batterietechnik wird über den Erfolg von Herstellern entscheiden. "Die Batterie ist der Motor von morgen. Sie steht für zentrale Fragen wie Reichweite, Gewicht und Kosten", sagte Machnig. Europa sei beim Thema Batterie spät dran. "Wir können nicht davon ausgehen, dass Anbieter aus Japan, Südkorea oder den USA hiesigen Herstellern die neueste Technik zur Verfügung stellen. Wer auf Nummer sicher gehen will, muss nicht zukaufen, sondern selbst entwickeln und produzieren."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 13.10.2017 - 00:00 Uhr

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