Sonntag, 17. Dezember 2017
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

1. Bundesliga: Bremen und Mainz trennen sich unentschieden
Lottozahlen vom Samstag (16.12.2017)
Auslandseinsätze: Breiter Widerstand gegen von der Leyens Vorstoß
Weiter Kritik an Facebook trotz Steuer-Entgegenkommen
Von der Leyen will gegen anti-israelische Ausschreitungen vorgehen
50 Dschihadistinnen aus Syrien und Irak zurück in Deutschland
De Maizière will Antisemitismusbeauftragten in neuer Regierung
Mehrheit hält Abgeordneten-Diäten für zu hoch
Ed Sheeran wurde in London früher mit Bierflaschen beworfen
Unterstützung aus der SPD für Gabriels "Heimat"-Forderung

Newsticker

16:18Chef der R+V-Versicherung gegen neue Große Koalition
15:40Arbeitnehmer leisten rund 1,7 Milliarden Überstunden
15:242. Bundesliga: Kiel verpasst Tabellenführung
14:58Habeck unterstützt SPD beim Familiennachzug
14:24Dobrindt begrüßt Bereitschaft der SPD zu Sondierungsgesprächen
13:28Strafrechtler nennt Kreuzfahrtbusiness "Eldorado für Mordgetriebene"
12:32Versicherer: Keine Hoffnung mehr auf Infrastrukturprojekte
11:33Studie: Weibliche Vorstände verdienen weniger als Männer
10:45BER-Aufsichtsratschef: Neuer Starttermin kann gehalten werden
09:49Innenminister: 16 Terroranschläge seit 2000 verhindert
09:09Stoiber: Seehofer muss in Berlin bleiben
08:21Peter hofft auf Parteivorsitz-Kandidatur Habecks ohne Vorbedingung
08:00Ed Sheeran wurde in London früher mit Bierflaschen beworfen
01:0050 Dschihadistinnen aus Syrien und Irak zurück in Deutschland
01:00Auslandseinsätze: Breiter Widerstand gegen von der Leyens Vorstoß

Börse

Zum Wochenausklang hat der DAX zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 13.103,56 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,27 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Die Aktien von Eon, Adidas und der Münchener Rück standen kurz vor Handelsschluss mit über einem Prozent im Plus an der Spitze der Kursliste. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Oettinger sieht in Jamaika-Bündnis mögliches Langfrist-Projekt


Günther Oettinger / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

EU-Kommissar Günther Oettinger (CDU) glaubt an eine schnelle Einigung auf ein Jamaika-Bündnis. Er sei "optimistisch, dass bis Weihnachten alles steht", sagte er dem Nachrichtenmagazin "Focus". "Bei allen vier Partnern ist der gute Wille erkennbar vorhanden. Und der Wählerwille ist eindeutig: Jamaika soll kommen."

Der CDU-Politiker sieht in diesem Bündnis sogar die Chance auf eine dauerhafte Zusammenarbeit der Partner: "Wenn es Jamaika gelingt, den Menschen die Angst vor der Zukunft zu nehmen, dann hat dieses Bündnis eine Zukunft über diese Legislaturperiode hinaus." Oettinger misst neben den inhaltlichen Übereinstimmungen der persönlichen Chemie der Hauptakteure eine Schlüsselrolle zu: Wenn sich Angela Merkel, Christian Lindner und Cem Özdemir sich persönlich verstünden, "weil jeder viel über die persönlichen Hintergründe des anderen weiß, ist eine entscheidende Grundlage für Jamaika gelegt: gegenseitiges Verständnis und Vertrauen". Heimat könne thematisch ein verbindendes Element für die Koalition mit vier Parteien werden, so Oettinger. "Was wir Christdemokraten `Bewahrung der Schöpfung’ nennen, hat große Schnittmengen mit dem, was Grüne als nachhaltigen Umgang mit der Natur bezeichnen", sagte er. Insofern könne Heimat "ein entscheidender Leitgedanke" für Jamaika sein. Oettinger berief sich dabei auf positive Erfahrungen mit Grünen aus Baden-Württemberg. Er zeigte sich angetan vom Kompromiss zwischen CDU und CSU bei der Zuwanderung. "Dass wir unter Einhaltung unserer Gesetze die Zahl derer, die zu uns kommen, begrenzen wollen und der Bundestag darüber entscheiden soll, halte ich für einen Fortschritt." Die Zahl 200.000 sei allerdings "durchaus flexibel", so Oettinger: "Denn – ich bin nun mal Jurist – Asyl kann man nicht zahlenmäßig begrenzen. Da müssen wir ehrlich bleiben." Der EU-Kommissar erklärte, dass er nicht erwarte, dass der Unionskompromiss am Ende eins zu eins von FDP und Grünen akzeptiert werde. "Keine Partei kann erwarten, dass ihre originären Formulierungen ohne weiteres von den anderen übernommen werden. Das ist doch eine Binsenweisheit", sagte Oettinger. Aber er glaube, "ein Signal der Begrenzung der Zuwanderung aus humanitären Gründen wird sich in der Koalitionsvereinbarung am Ende wiederfinden".

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 13.10.2017 - 00:00 Uhr

   © news25 2015 | Impressum