Freitag, 23. Februar 2018
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Ältestenrat berät über verschwundene Post im Bundestag
Viele Rüstungsexport-Genehmigungen vor Yücel-Freilassung
Lafontaine warnt SPD vor neuer GroKo
Immer mehr Patienten mit Medikationsplan
CDU-Wirtschaftsflügel will auf Parteitag Euro-Politik korrigieren
Dortmund im Achtelfinale der Europa League
CSU-Vize Weber will höheren EU-Beitrag Deutschlands
SPD-Absturz in Infratest-Umfrage gestoppt
Kauder schließt Zusammenarbeit der Union mit AfD aus
EVP macht Druck im Spitzenkandidaten-Streit

Newsticker

20:232. Bundesliga: Düsseldorf verliert in Regensburg und bleibt Zweiter
18:00EZB und IWF zweifeln wieder an Kreditwürdigkeit Griechenlands
18:00"Bild"-Chef Reichelt will sich bei Juso-Chef nicht entschuldigen
18:00Ermittlungen gegen Toll Collect eingestellt
17:35DAX mit leichtem Plus - Telekom und Eon legen kräftig zu
17:09Syrien-Konflikt: Macron und Merkel schreiben Brief an Putin
16:26Volkswagen trotz Diesel-Skandals mit Rekord-Ergebnis
16:07Unions-Verteidigungssprecher setzt von der Leyen unter Druck
15:34Deutschland steht im Eishockey-Olympiafinale
15:32++ EILMELDUNG ++ Deutschland gewinnt Eishockey-Halbfinale gegen Kanada
14:46Goitzsche Front auf Platz eins der Album-Charts
14:22Kauder schließt Zusammenarbeit der Union mit AfD aus
14:03Viele Rüstungsexport-Genehmigungen vor Yücel-Freilassung
13:32Deutsche Biathlon-Staffel holt Bronze
13:18Europa League: Dortmund gegen Salzburg, Leipzig gegen Zenit

Börse

Zum Wochenausklang hat der DAX ein leichtes Plus verbucht. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.483,79 Punkten berechnet, ein Zugewinn in Höhe von 0,18 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Kräftige Kursgewinne von über drei Prozent gab es bis kurz vor Handelsschluss allerdings bei den Aktien von Telekom und Eon. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Bericht: Asyl-Quoten unterscheiden sich stark von Bundesland zu Bundesland


Flüchtlinge an einer Aufnahmestelle / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Anerkennungsquoten für Asylsuchende unterscheiden sich stark von Bundesland zu Bundesland. Wie aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken-Abgeordneten Ulla Jelpke hervorgeht, über die die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitag) berichten, war die Schutzquote von Flüchtlingen aus dem Irak in den ersten sechs Monaten dieses Jahres in Bremen mit 96,4 Prozent fast doppelt so hoch wie in Berlin, wo die Quote bei 50,3 Prozent lag. Auch bei den Entscheidungen über die Anträge von Afghanen und Iranern zeigten sich große Unterschiede.

So lag die Spannbreite der positiven Asylbescheide bei Antragstellern aus Afghanistan zwischen 30,9 Prozent (Brandenburg) und 65 Prozent (Bremen). Bei Asylbewerbern aus dem Iran lag die Schutzquote zwischen 37,6 Prozent (Bayern) und 85 Prozent (Bremen). Die Schutzquoten von syrischen Asylbewerbern lagen dagegen in allen Bundesländern über 99 Prozent. Diese sogenannte "bereinigte Schutzquote" beschreibt den Anteil der Asylbewerber, die Asyl, einen anerkannten Flüchtlingsstatus, subsidiären oder anderen Schutz erhalten haben. Sie dürfen als Flüchtlinge in Deutschland bleiben. Verfahren, die aus formellen Gründen entschieden wurden, etwa weil ein anderer EU-Staat für die Entscheidung zuständig ist, werden bei der bereinigten Anerkennungsquote nicht berücksichtigt. Bundestagsabgeordnete Ulla Jelpke (Die Linke) zeigte sich angesichts der Zahlen besorgt: "Es ist nicht zu leugnen: Es gibt in den Bundesländern sehr unterschiedliche Anerkennungsquoten, ohne dass plausible Erklärungen hierfür ersichtlich wären", sagte sie den Funke-Zeitungen. "Es darf aber nicht sein, dass afghanische Flüchtlinge beispielsweise in Brandenburg oder Bayern nur etwa halb so große Chancen auf einen Schutzstatus haben wie in Bremen." Beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF), dass über Asylanträge entscheidet, handele es sich um eine Bundesbehörde, so die Abgeordnete. "Die Chancen für eine Anerkennung sollten deshalb bundeseinheitlich gleich sein."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 12.10.2017 - 20:50 Uhr

   © news25 2015 | Impressum