Dienstag, 17. Oktober 2017
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Die Börse in Frankfurt hat zum Handelsstart am Dienstag zunächst kaum Kursveränderungen verzeichnet. Gegen 09:30 Uhr wurde der DAX mit rund 12.999 Punkten berechnet. Das entspricht einem Minus von 0,04 Prozent im Vergleich zum Handelsschluss am Vortag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Studie: Kluft zwischen Stadt und Land wird nicht größer


Marktplatz einer Kleinstadt (Aschersleben) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Anders als in den Wochen nach der Bundestagswahl vielfach behauptet, wird die Kluft zwischen Stadt und Land in Deutschland nicht größer: Das ist das zentrale Ergebnis einer noch unveröffentlichten Studie des Thünen-Instituts für ländliche in Braunschweig, über die die" F.A.Z. Woche" (Freitag) in ihrer aktuellen Ausgabe berichtet. Die Lebensbedingungen haben sich demnach sogar in mehreren wichtigen Bereichen angenähert: Bei den verfügbaren Einkommen, der Ganztagsbetreuungsquote und der Arztdichte haben die ländlichen Regionen seit der Jahrtausendwende aufgeholt. Untersucht haben die Forscher zwölf Indikatoren aus den Bereichen Wirtschaft, Soziales, Daseinsvorsorge und Infrastruktur.

Dabei ging es ihnen um die Einschätzung des Gesamtbildes, in einzelnen Landstrichen kann die Entwicklung also abweichen. Die Untersuchung zeigt, dass Menschen in Stadt und Land sich in einigen Punkten stark ähneln: Die Lebenserwartung und die Wahlbeteiligung unterscheiden sich demnach kaum. Wirtschaftlich steht die Stadtbevölkerung etwas besser da, die Arbeitsproduktivität, die Steuerkraft und die Einkommen ist in den Ballungszentren höher. "Im Beobachtungszeitraum hat sich der Abstand allerdings jeweils nennenswert verringert", schreiben die Autoren Patrick Küpper und Jan Cornelius Peters. Die Arbeitslosenquote auf dem Land ist sogar niedriger und zuletzt schneller gesunken als in den nicht-ländlichen Gebieten. Gegenläufige Tendenz gibt es dagegen bei den Schulabbrechern, die auf dem Land vergleichsweise mehr geworden sind. Eine Befragung des Instituts bricht zudem mit einem anderen verbreiteten Klischee: Die Menschen auf dem Land sind keineswegs frustriert und unglücklich. Im Schnitt sind sie mit ihrem Leben genauso zufrieden wie die Stadtmenschen.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 12.10.2017 - 17:30 Uhr

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