Montag, 24. September 2018
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

FDP-Chef Lindner: "Frau Merkel ist politisch erschöpft"
"Bild": Maaßen soll bei gleichen Bezügen ins Innenministerium wechseln
Studie: Steuerzahlern drohen hohe Braunkohle-Folgekosten
1. Bundesliga: Leverkusen feiert ersten Saisonsieg
Umfrage: 31 Prozent trauen AKK erfolgreiche Kanzlerkandidatur zu
BND fordert Freistellung von Auskunftsanspruch
Kritik an GroKo innerhalb der deutschen Industrie wächst
Hofreiter: Seehofer holt "AfD-Berater in die Regierung"
1. Bundesliga: Leipzig spielt unentschieden in Frankfurt
Seehofer: Maaßen wird Sonderberater für Sicherheit im BMI

Newsticker

15:00INSA: Union und SPD verlieren - Oppositionsparteien legen zu
14:53Richterbund lobt EU-Klage gegen Polens Justizreform
14:47SPD-Politiker Castellucci will weiter Seehofers Entlassung
14:25Unterlegener OB-Kandidat wirft CDU in Meißen "Tabubruch" vor
13:44CDU will flächendeckende Fahrverbote vermeiden
13:24Bildungsministerin will Förderschulen erhalten
13:05Alexander Nouri neuer Trainer beim FC Ingolstadt
12:54FDP-Fraktionsvize sieht Vertrauensverlust in Großer Koalition
12:35DAX am Mittag im Minus - Neuling Wirecard vorne
12:32EU verklagt Polen wegen Justizreform
12:08Räumung im Hambacher Forst geht weiter
11:45Mehr weibliche Führungskräfte als vor 20 Jahren
11:32Deutscher Wirtschaft gehen Gewerbeflächen aus
10:43Stegner stärkt SPD-Chefin Nahles den Rücken
10:30Ziemiak: GroKo kann sich "kein Theater mehr erlauben"

Börse

Die Börse in Frankfurt hat am Montagmittag Kursverluste verzeichnet. Gegen 12:35 Uhr wurde der DAX mit rund 12.405 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Minus von 0,2 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Union streitet über die Zukunft der Rente


Senioren / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Vor Beginn der Jamaika-Gespräche bahnt sich in der Union ein Streit über die Rente an. Vor allem eine Forderung der CSU nach einer Erhöhung der Mütterrente sorgt für Zündstoff, berichtet das "Handelsblatt" (Freitag). Die Unterhändler sollten sich darauf einigen, "die Zukunft unseres Rentensystems in einer überparteilichen Expertenkommission breit zu diskutieren", sagte der Generalsekretär des CDU-Wirtschaftsrats, Wolfgang Steiger, der Zeitung.

"Punktuelle Leistungsausweitungen außerhalb eines Gesamtkonzepts wie ein zusätzlicher Entgeltpunkt bei der Mütterrente oder eine Mindestrente sollten ausgeschlossen werden." Der Rat geht damit auf Konfrontation zur CSU, die weitere Erziehungszeiten von Frauen anerkennen will. Die Mütterrente würde laut Wirtschaftsrat jährlich 6,5 Milliarden Euro kosten. "Wer soll das bezahlen?", fragt auch der Chef der Jungen Union, Paul Ziemiak. Er forderte CSU-Chef Horst Seehofer auf zu erklären, wie er sich die Finanzierung vorstelle. "Wenn es über Beitragssatzpunkte geschehen soll, die die Jungen belasten, dann sage ich Nein." Der Wirtschaftsrat rät, lieber das Renteneintrittsalter an die steigende Lebenserwartung zu koppeln. Das aber lehnt Kanzlerin Merkel bisher ab. Der Bundestagsabgeordnete und Chef der Mittelstandsunion, Carsten Linnemann, warb dafür, die Rentenkommission mit Vertretern der Koalition, der Opposition, Arbeitgebern und Gewerkschaften zu besetzen. Wichtig sei "ein breiter Konsens". Er warb dafür, nicht nur zu debattieren. "Wir müssen uns Termine setzen, um auch noch Beschlüsse in dieser Legislaturperiode zu fassen – notfalls welche, die erst nach 2030 wirksam werden." Auch forderte er, es dürfe "keine Denkverbote" geben. "Deshalb sollten wir auch prüfen, ob wir eine Deutschlandrente einführen oder nicht", sagte Linnemann. Die Idee der Deutschlandrente könnte angesichts einer möglichen Koalition mit FDP und Grünen sogar eine Mehrheit finden. Für das Konzept der privaten Altersvorsorge wirbt Hessens Finanzminister Thomas Schäfer (CDU). "Der Umstand, dass die Deutschland-Rente ein gemeinsames Konzept von uns Schwarzen und Grünen in Hessen ist, ist sicherlich bei einem Jamaika-Bündnis nicht hinderlich", sagte Schäfer dem "Handelsblatt". In den Wahlprogrammen von FDP und Grünen fänden sich zur zusätzlichen Altersvorsorge Positionen, die durchaus kompatibel mit der hessischen Idee seien. Daher habe er die "Hoffnung, dass Jamaika eine Koalition für gute, zukunftsweisende Konzepte ist, und da passt die Deutschland-Rente genau rein". Schäfer hat das Konzept im vergangenen Jahr gemeinsam mit den hessischen Ministern Stefan Grüttner (CDU) und Tarek Al-Wazir (Grüne) entwickelt.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 12.10.2017 - 16:54 Uhr

   © news25 2015 | Impressum, Datenschutzerklärung