Dienstag, 17. Oktober 2017
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Die Börse in Frankfurt hat zum Handelsstart am Dienstag zunächst kaum Kursveränderungen verzeichnet. Gegen 09:30 Uhr wurde der DAX mit rund 12.999 Punkten berechnet. Das entspricht einem Minus von 0,04 Prozent im Vergleich zum Handelsschluss am Vortag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Ewald Lienen kritisiert aktuelle Entwicklungen im Profifußball


Fußball liegt vor Freistoßspray / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Ewald Lienen hat die aktuellen Entwicklungen im Profifußball scharf kritisiert. "Wir sind gerade dabei, die Verankerung unseres Fußballs an der Basis zu gefährden durch Aufblähung von Wettbewerben, Zersplitterung von Spieltagen, durch völlig überzogene Finanzexzesse sowohl im Gehalts- als auch im Transferbereich sowie durch die bekannten kriminellen Machenschaften von Topfunktionären, die das Vertrauen in die Verbände erschüttert haben", sagte der Technische Direktor des FC St. Pauli der "Welt" (Samstag). Lienen, der die extreme Vermarktung des Fußballs im Zusammenhang mit grundsätzlichen gesellschaftlichen Problemen sieht, appellierte an die Verbände, ihre Politik zu überdenken und sieht den Fußball in der Pflicht, mehr soziale Verantwortung zu übernehmen.

"Ich muss nicht akzeptieren, wie unser Fußball organisiert und dadurch gefährdet wird. Ich glaube fest daran, dass ein anderer Fußball möglich ist, so wie auch in anderen gesellschaftlichen Bereichen Veränderungen nötig sind, die den Menschen wieder in den Mittelpunkt rücken", sagte der 63-Jährige. Darüber hinaus forderte er den Deutschen Fußballbund wie auch den Deutschen Olympischen Sportbund dazu auf, politisch aktiver zu werden und mehr Einfluss zu nehmen: "Unsere Politiker haben es immer noch nicht begriffen, dass der Sport mit all seinen Möglichkeiten im Mittelpunkt der Gesellschaft stehen sollte", sagte er: "Wenn man nur ein bisschen daran glaubt, dass der Sport eine gesellschaftliche Wirkung hat, dann muss man auch politisch aktiv werden, muss Lobbyarbeit betreiben und die Politik pushen. Der DFB und der Deutsche Sportbund haben diesbezüglich eine hohe politische Verantwortung." Konkret sollten die beiden Organisationen mehr Gelder einfordern, um etwa den Schulsport zu stärken und den Einsatz von qualifiziertem Personal, Sozialarbeitern, Sozialpädagogen und Jugendbildungsreferenten zu finanzieren. Der Sport habe die Kraft, eine Gesellschaft zu verändern, so Lienen.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 07.10.2017 - 05:00 Uhr

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