Freitag, 17. November 2017
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Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Knobloch gibt Trump Mitschuld für rechte Gewalt


Donald Trump / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die ehemalige Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, Charlotte Knobloch, hat US-Präsident Donald Trump indirekt eine Mitschuld an der rechtsextremistischen Gewalt in Charlottesville gegeben. "Es rächt sich, die Anfänge solcher Bewegungen als Einzelfälle oder Populismus zu verharmlosen oder zu relativieren", sagte Knobloch dem "Handelsblatt" (Freitagausgabe). "Extremismus und Terror müssen in all ihren Formen frühzeitig erkannt und eingedämmt werden."

Entsetzt zeigte sich Knobloch darüber, dass auch Juden in Charlottesville "von dem antisemitischen rechten Mob und ihrer eskalierenden Gewalt massiv bedroht" worden seien. Mit Hakenkreuzfahnen und Hitlergruß seien die Neonazis an Synagogen vorbeigezogen und hätten judenfeindliche Parolen gegrölt. "Diese Szenen zeigen, was passiert, wenn Demokraten Rechtsextremismus, Rassismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit nicht unbedingt systematisch und konsequent benennen, ächten und bekämpfen", betonte die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern. Knobloch sprach von den "größten und brutalsten Aufmärschen von militanten rechtsradikalen Hass-Gruppen, die die USA und die Welt seit Jahren gesehen haben". Die "gespenstischen Bilder" von aggressiven und martialischen Anhängern der Alt-Right-Bewegung, Neo-Nazis, Ku-Klux-Klan-Männer, "White Supremacy"-Gruppen, Rassisten und Antisemiten, die durch die Nacht marschiert seien und Nazislogans skandiert hätten, "lassen das Blut in den Adern gefrieren".

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 17.08.2017 - 15:44 Uhr

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