Donnerstag, 21. September 2017
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Börse

Vor dem Zinsentscheid der US-Notenbank Fed am Mittwochabend hat der DAX kaum verändert geschlossen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.569,17 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,06 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Beobachter gehen davon aus, dass die Fed den Startschuss für den Abbau ihrer billionenschweren Wertpapierbestände geben wird. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

"Süddeutsche Zeitung": Bausparkassen "plündern" Notfallfonds


Euroscheine / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die deutschen Bausparkassen bedienen sich laut eines Zeitungsberichts angeblich im großen Stil an einem Notfonds, der ursprünglich eingerichtet wurde, um Bausparern die Zuteilung ihrer Verträge zu garantieren. Die "Süddeutsche Zeitung" schreibt in ihrer Donnerstagausgabe, eine große Bausparkasse habe allein im vergangenen Jahr 350 Millionen Euro aus dem "Fonds zur bauspartechnischen Absicherung" aufgelöst, bei anderen bekannten Instituten seien es ebenfalls zweistellige Millionenbeträge. Alles in allem sei der Reservefonds zwischen Ende 2014 und Ende 2016 von rund 2,2 Milliarden auf nur noch etwa 1,3 Millionen Euro abgeschmolzen, wie die Zeitung aus einer Mitteilung der Bundesregierung auf Anfrage der Grünen zitiert.

Der "Fonds zur bauspartechnischen Absicherung" wurde 1991 eingerichtet. Aber erst durch die Novelle des Bausparkassengesetzes Ende 2015 erlaubte die Politik der schwer angeschlagenen Branche, freihändiger auf den Fonds zuzugreifen. Ein Sprecher des Verbands der Privaten Bausparkassen erklärte gegenüber der SZ, dass die Mittel angesichts der niedrigen Zinsen "zur Risikoabwehr" eingesetzt würden. Tatsächlich gebe es aber Fälle, in denen einerseits auf die Fondsmittel zugegriffen wird, andererseits aber Gewinne ausschüttet werden. Eine andere bekannte Bausparkasse begründet den Griff in den Notfonds laut Geschäftsbericht unter anderem damit, "den weiteren Wachstumspfad sichern" zu wollen. Grünen-Finanzexperte Gerhard Schick kritisierte die Branche scharf: "Die Gelder aus dem Fonds zur bauspartechnischen Absicherung stehen eigentlich den Bausparern zu", sagte der Bundestagsabgeordnete der "Süddeutschen Zeitung". "Stattdessen führt das neue Gesetz nun dazu, diese Mittel großzügig zu den Eigentümern umzuverteilen und zur Gewinnmaximierung zu nutzen."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 17.08.2017 - 00:10 Uhr

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