Freitag, 17. November 2017
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Bundesregierung lehnt höheren EU-Haushalt ab
SPD debattiert über Ostbeauftragen
London will EU-Rechtsprechung auch nach Austritt akzeptieren
Mehrheit würde höhere Energiekosten für Klimaschutz zahlen
US-Börsen wieder im Aufwind - Euro und Gold fast unverändert
Nato besorgt über Russlands Aufrüstung in der Arktis
Steuerliche Forschungsförderung würde sechs Milliarden Euro kosten
Infratest: Union und Linke gewinnen ein Prozent
Lindner: Jamaika-Sondierung kann noch mehrere Tage verlängert werden
Jamaika-Sondierung geht in die Verlängerung

Newsticker

18:08Regierung will anderen Umgang mit Interpol-Fahndungen
18:00Zentralstelle gegen Internetkriminalität wird ausgebaut
18:00Kabinengewerkschaft will sich für Ryanair-Flugbegleiter einsetzen
18:00Ifo-Institut hebt Wachstumsprognose deutlich an
17:43DAX lässt nach - Sondierung belastet Energieversorger
17:26Siemens will Arbeitsplätze "sozialverträglich" abbauen
16:38Grüne stellen Ceta-Ratifizierung infrage
15:57Sparkassen-Präsident Fahrenschon tritt nächste Woche zurück
15:52Weil bezeichnet Jamaika-Sondierung als Beitrag zur Politikverdrosseheit
15:00Peter Maffay weiter auf Platz eins der Album-Charts
14:30Auswärtiges Amt will mit Kuwait über Beförderungsverbot reden
14:24Immer mehr Familien beziehen Kinderzuschlag
14:17Beckstein: Kompromiss bei Familiennachzug "jederzeit möglich"
14:11Bericht: "Jamaika" will Ende des Verbrennungsmotors einläuten
13:47Union und Grüne wollen mehr Wettbewerb im Flugverkehr

Börse

Zum Wochenausklang hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.993,73 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,41 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Linde, Deutsche Börse und Volkswagen gehörten kurz vor Handelsschluss zu den größten Kursgewinnern. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Bericht: Türkei wollte Spitzel im Verfassungsschutz platzieren


Bundeskriminalamt (BKA) und Bundesamt für Verfassungsschutz / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Türkei hat offenbar versucht, eigene Informanten in das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) einzuschleusen. Dem BfV seien bei Sicherheitsüberprüfungen zuletzt mehrere Bewerber aufgefallen, die im engen Kontakt zum türkischen Geheimdienst MIT gestanden haben sollen, berichtet die "Welt" in ihrer Dienstagsausgabe unter Berufung auf Sicherheitskreise. Die Kölner Behörde wollte sich laut Zeitung nicht zu den Details äußern.

Auch eine Anfrage an die Botschaft der Türkei sei unbeantwortet geblieben. "Das BfV ist wie jeder andere Nachrichtendienst Ziel von strategischen Einschleusungsversuchen ausländischer Geheimdienste", sagte eine Sprecherin des Verfassungsschutzes. "Deshalb müssen wir als Sicherheitsbehörde besonders wachsam in Bezug auf Bewerber sein." Da das BfV sein Personal derzeit aufstocke, seien besonders viele Stellen ausgeschrieben. Ein Nachrichtendienstler sagte der Zeitung: "Die verdächtigen Bewerber hatten sich sowohl auf Stellen für türkischsprachige Mitarbeiter als auch auf Jobs in anderen Bereichen des Verfassungsschutzes beworben." Der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, Stephan Mayer (CSU), kritisierte die mutmaßlichen Spionageversuche der Türkei: "Es liegt natürlich auf der Hand, dass es generell nicht hinnehmbar ist, wenn fremde Geheimdienste unsere Nachrichtendienste zu unterwandern versuchen." Mayer, der auch Mitglied im Parlamentarischen Kontrollgremium (PKGr) des Bundestages ist, erklärte, es komme "auch nicht darauf an, welches Land diesen Versuch unternimmt". Sollte ein NATO-Partner dies tun, "wäre es natürlich besonders verwerflich". Er gehe davon aus, dass das Thema das Parlamentarische Kontrollgremium "auch generell" beschäftigen werde. Der Geheimdienstexperte Erich Schmidt-Eenboom ist der Meinung, dass nun geprüft werden müsse, ob gegen enttarnte Bewerber wegen des Verdachts der "Geheimdienstlichen Agententätigkeit" nach Paragraf 99 des Strafgesetzbuches ermittelt werden müsse. "Auch der Versuch ist strafbar", sagte er. Wenn der Verfassungsschutz da zu lasch sei und keine klare Kante zeige, sei die "Abschreckungswirkung für den MIT gleich Null".

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 17.07.2017 - 15:57 Uhr

   © news25 2015 | Impressum