Donnerstag, 17. August 2017
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Bericht: Dimension des Fipronil-Skandals größer als bislang bekannt
Oppermann wirft Merkel Planlosigkeit im Dieselskandal vor
CDU- und FDP-Politiker fürchten Totalausfall des Air-Berlin-Kredits
DAX startet über 12.200 Punkten
Grünen-Chef Özdemir sieht nach Stadionkrawallen DFB in der Pflicht
Audi-Entwicklungsvorstand: "Diesel ist und bleibt sehr wichtig"
Jetzt zweifelt auch Justiz an Todesursache im Fall Oury Jalloh
Umfrage: Mehrheit für Obergrenze bei Spielergehältern im Fußball
BIP im Euroraum im zweiten Quartal um 0,6 Prozent gestiegen
Ströbele: Ohne mich wäre Merkel wohl nicht Kanzlerin geworden

Newsticker

07:07Schulz benotet deutsches Bildungssystem mit "nicht ausreichend"
05:00Maas fordert verpflichtende Insolvenzabsicherung für Airlines
02:00Bulgarien will Grenzschutz gegen Flüchtlinge verstärken
01:00Martin Schulz: Merkel zu zurückhaltend gegenüber Trump
00:20Bundeskartellamt will Air-Berlin-Plan prüfen
00:10"Süddeutsche Zeitung": Bausparkassen "plündern" Notfallfonds
00:01Dobrindt: Air-Berlin-Insolvenz kann deutsche Luftfahrt stärken
00:00Ryanair "enttäuscht" von Bundesregierung
22:08US-Börsen legen nur leicht zu - Euro deutlich stärker
21:27Weiter Ärger um Schröders Engagement bei Rosneft
18:57Air Berlin verhandelt mit mindestens vier Airlines
18:30Lottozahlen vom Mittwoch (16.08.2017)
18:14Ermittlungen zu BVB-Attentat kurz vor Abschluss
17:38DAX legt zu - RWE, Siemens und Linde vorne
15:47Jetzt zweifelt auch Justiz an Todesursache im Fall Oury Jalloh

Börse

Am Mittwoch hat der DAX zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.263,86 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,71 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Fast alle Titel legten zu, kurz vor Handelsende lagen RWE, Siemens und Linde ab weitesten vorne. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Bericht: Jährlich 264 Euro mehr für Geringverdiener durch SPD-Steuerpläne


Euroscheine / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Gering- und Durchschnittsverdiener könnten sich im Falle eines SPD-Wahlsiegs über spürbare Entlastungen freuen. Dies geht aus Berechnungen des Finanzwissenschaftlers Frank Hechtner von der FU Berlin hervor, über die das "Handelsblatt" (Dienstagsausgabe) berichtet. Ein alleinstehender Geringverdiener ohne Kinder mit einem Einkommen von 750 Euro im Monat hat demnach künftig etwa 264 Euro im Jahr mehr in der Geldbörse.

Er profitiere besonders von der geplanten Entlastung bei den Sozialbeiträgen für Menschen mit unteren Einkommen. Wer monatlich 3.000 Euro verdiene, dürfe sich dank Soli-Abschaffung und geringerer Krankenkassen-Zusatzbeiträge über 209 Euro mehr im Jahr freuen. Ein Gutverdiener mit 5.000 Euro Bruttomonatseinkommen habe im Jahr laut den Berechnungen 562 Euro mehr in der Tasche. Ähnlich hoch seien die Entlastungen für Familien. Auch hier profitierten aufgrund der Entlastungen bei den Sozialbeiträgen vor allem Geringverdiener. Würde ein Ehepaar mit zwei Kindern etwa jeweils 750 Euro im Monat verdienen, hätte es unterm Strich im Jahr 526 Euro mehr. Zusätzlich würden Familien Kita-Gebühren sparen, die etliche Bundesländer erheben und die Schulz abschaffen will. Sie sind in Hechtners Berechnungen nicht enthalten. "Das Steuerreformkonzept verbindet eine kleine Entlastung für den Großteil der Steuerzahler im mittleren Einkommensbereich mit steigenden Belastungen bei hohen Einkommen", sagte ifo-Präsident Clemens Fuest dem "Handelsblatt". Allerdings hat das Konzept aus seiner Sicht eine große Achillesferse: "Personengesellschaften haben künftig bei einem Grenzsteuersatz von fast 50 Prozent verstärkte Anreize, sich in Kapitalgesellschaften umzuwandeln oder Gewinne ins Ausland zu verlagern", sagte Fuest. Denn Personengesellschaften fallen unter die Einkommensteuer und sind von den Steuererhöhungen im oberen Einkommensbereich betroffen. So plant Schulz, den Spitzensteuersatz ab einem Einkommen von 76.200 Euro im Jahr auf 45 Prozent anzuheben. Zusätzlich dazu müssen Gutverdiener auch weiterhin den Solidaritätszuschlag zahlen.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 19.06.2017 - 18:43 Uhr

   © news25 2015 | Impressum