Montag, 18. Juni 2018
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Börse

Die Börse in Frankfurt hat am Montagmittag deutliche Kursverluste verzeichnet: Gegen 12:30 Uhr wurde der DAX mit rund 12.844 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Minus von 1,3 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste stehen die Anteilsscheine der Deutschen Bank und der Commerzbank entgegen dem Trend im Plus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Ryanair warnt bei Air-Berlin-Krise vor Marktblockade


Ryanair-Maschine / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die irische Fluggesellschaft Ryanair würde eine Übernahme von Air Berlin durch die Lufthansa als Blockadeaktion zum Aussperren von Wettbewerbern bewerten. Falls die deutsche Politik dies erlaube, wäre es "staatlich geförderter Protektionismus", sagte der kaufmännische Ryanair-Direktor David O`Brien der "Welt am Sonntag". Eine "eigentlich bankrotte Fluggesellschaft darf keine Kapazitäten blockieren", erklärte der Manager.

Angesichts der immensen Verluste sollte Air Berlin "vom Markt verschwinden und andere wären glücklich, an ihre Stelle zu treten". Der Ryanair-Manager machte deutlich, dass die irische Fluggesellschaft Wachstumspläne für Berlin und Düsseldorf habe, aber keinen Zutritt wegen ausgebuchter Kapazitäten bekomme. "Die Verlierer sind die deutschen Fluggäste", erklärte O`Brien. Die irische Fluggesellschaft kritisierte bereits, dass die Lufthansa von Air Berlin 38 Flugzeuge samt Besatzung von der hochverschuldeten Fluggesellschaft geleast hat. Lufthansa-Chef Carsten Spohr hatte jüngst offen eingeräumt, auch Interesse an einer Gesamtübernahme von Air Berlin zu haben, wenn Schlüsselthemen wie die Kosten, Schulden und Kartellfragen gelöst seien. An einer entschuldeten Air-Berlin-Gesellschaft dürften auch andere europäische Airlines Interesse haben, erfuhr die Zeitung in Luftfahrtkreisen.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 17.06.2017 - 12:00 Uhr

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