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Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

CDU bestätigt Tod von Altkanzler Kohl


Helmut Kohl / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Altkanzler Helmut Kohl ist tot. Einen entsprechenden Bericht der "Bild"-Zeitung bestätigte die CDU am Freitagabend. Kohl war von 1982 bis 1998 deutscher Bundeskanzler.

Er galt aufgrund der Mitgestaltung der Wiedervereinigung als "Kanzler der Einheit". Umstritten war er unter anderem wegen der CDU-Spendenaffäre, nach deren Bekanntwerden er den Ehrenvorsitz seiner Partei verlor. Kohls Tod sorgte parteiübergreifend für Bestürzung. "Er war ein großer Staatsmann, ein großer deutscher Politiker und vor allem ein großer Europäer, der sehr viel dafür getan hat, dass nicht nur die Deutsche Einheit gekommen ist, sondern auch dass Europa zusammengewachsen ist", erklärte Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD) am Freitag. "Das ist sein großes Vermächtnis. So wird er uns in Erinnerung bleiben", so der Bundesaußenminister weiter. "Es ist ein wirklich großer Deutscher gestorben." Der Grünen-Spitzenkandidat für die Bundestagswahl, Cem Özdemir, erklärte auf dem Parteitag seiner Partei in Berlin: "Ein großer Europäer ist von uns gegangen." FDP-Chef Christian Lindner würdigte Kohl als leidenschaftlichen Europäer. "Er hat eine Generation politisch geprägt. Wir verneigen uns vor ihm", twitterte Lindner. Auch EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker zeigte sich bestürzt. "Ich bin in großer Trauer über den Tod von Helmut Kohl, meinem engen Freund. Er hat mich auf allen europäischen Wegen geleitet und begleite", schrieb er auf Twitter. "In Gedenken an Helmut Kohl habe ich die Europaflaggen vor den europäischen Institutionen auf Halbmast setzen lassen."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 16.06.2017 - 18:01 Uhr

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