Mittwoch, 28. Juni 2017
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Deutsche Firmen von weltweiter Cyber-Attacke betroffen
Rechtsausschuss macht Weg für Abstimmung über "Ehe für alle" frei
Entwicklungen am Immobilienmarkt beunruhigen Bankenaufseher Dombret
Mastschweinebestand in Deutschland gesunken
"Ehe für alle": Innen-Staatssekretär warnt vor Verfassungsproblemen
Auto-Experte: Fahrtverbot für Dieselfahrzeuge wahrscheinlich
Bundespolizei darf bei G20-Gipfel Drohnen einsetzen
Grüne warnen vor Schnellschuss bei Gesetz gegen Hass im Netz
Günther zum neuen Ministerpräsidenten in Schleswig-Holstein gewählt
ADAC: Autofahrer sollten Dieselkauf verschieben

Newsticker

22:44Elfmeterdebakel für Portugal: Chile steht im Confed-Cup-Finale
22:38++ EILMELDUNG ++ Chile zieht ins Confed-Cup-Finale ein
22:13Castor in Neckarwestheim angekommen - Gemeinde will weiter klagen
22:06US-Börsen legen zu - Euro wird immer stärker
21:15Hamburgs Polizei will G20-Protestcamp weiterhin verbieten
20:45Modemarken unterschreiben neuen Vertrag mit Bangladeschs Arbeitern
19:57BMW kontert Tesla
19:55Ifo-Index zeigt weiter hohe Einstellungsbereitschaft
19:53EU will private Altersvorsorge vereinheitlichen
19:52Italien will mehr EU-Geld für Flüchtlinge
19:33Bundesverfassungsgericht macht Weg für "G20-Protestcamp" frei
18:58Mehr Flüchtlinge in Italien - EU-Zahlen wie im Vorjahr
18:29Lottozahlen vom Mittwoch (28.06.2017)
17:38DAX im Minus - Lufthansa-Aktionäre erwarten Einigung mit Fraport
17:06Neue Bahn-Vorstände sollen im Juli gewählt werden

Börse

Am Mittwoch hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.647,27 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,19 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Papiere der Lufthansa hoben gegen den Trend regelrecht ab. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Ökonomen rechnen mit deutlichen Preissteigerungen


Sonderangebote in einem Supermarkt / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Ökonomen rechnen mit deutlichen Preissteigerungen in den kommenden Jahren. "Eine Konvergenz der Eurozone und eine Rückkehr zur Preisstabilität der Europäischen Zentralbank (EZB) erfordern, dass Deutschland in Zukunft mehrere Jahre von Inflationsraten über zwei Prozent erleben wird", sagte Marcel Fratzscher, der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), der "Welt". Eine Inflationsrate von etwas über zwei Prozent sei nicht schädlich für Deutschland.

"Politik, Gewerkschaften und die Bürger müssen sich an diese neue Realität gewöhnen", sagte Fratzscher. Damit stützt er die Forderung des Internationalen Währungsfonds (IWF), nach der Länder wie Deutschland längere Zeit eine Inflationsrate von mehr als zwei Prozent akzeptieren sollen. Ähnlich sieht dies der Wirtschaftsweise Peter Bofinger: Nur durch höhere Inflationsraten in Deutschland sei eine Erholung in der ganzen Währungsunion möglich. "Länder wie Griechenland, Spanien oder Portugal müssen wieder wettbewerbsfähig werden. Das können sie nur durch Reformen und niedrigere Preise", sagte der Würzbürger Ökonom. "Länder wie Deutschland mit einer gut ausgelasteten Wirtschaft müssen hingegen eine höhere Inflationsrate hinnehmen", sagte Bofinger der "Welt". Hans-Werner Sinn, ehemaliger Präsident des Münchner Ifo-Instituts, fürchtet hingegen, dass die höheren Inflationsraten für Deutschland negative Auswirkungen haben könnten. "Die Strategie der Europäischen Zentralbank und des IWF ist seit Langem, Deutschland durch eine Geldschwemme nachzuinflationieren, um die in der Euro-Kreditblase explodierten Preise Südeuropas zu kompensieren und diese Länder wieder wettbewerbsfähig zu machen", sagte Sinn der "Welt". "Ich bin mir nicht sicher, ob diese Strategie funktionieren wird." So komme es möglicherweise allein zu einer realen Entlastung der Schuldner Südeuropas und im Gleichschritt zu einer Enteignung der deutschen Sparer, ohne dass die Wettbewerbsfähigkeit der Südländer verbessert wird.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 16.06.2017 - 16:51 Uhr

   © news25 2015 | Impressum