Donnerstag, 19. Oktober 2017
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Börse

Am Donnerstag hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.990,10 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,41 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nachdem die katalanische Regionalregierung am Donnerstagmorgen ein weiteres Ultimatum der spanischen Zentralregierung zur Beendigung der Unabhängigkeitsbestrebungen verstreichen ließ, hatte der Index zunächst auffällig nachgelassen und diesen Verlust nicht mehr vollständig ausgleichen können. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Konditorenbund: Torten werden wegen Butterpreisen teurer


Euromünzen / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Weil der Butterpreis immer neue Rekorde bricht, werden Torten in Deutschland nach Angaben des Konditorenbundes teurer. "Der Butterpreis hat sich binnen kürzester Zeit vervielfacht. Deshalb müssen Konditoren die Preise für ihre Produkte anpassen", sagte Verbandspräsident Gerhard Schenk der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Freitag).

Die Mehrkosten müssten aufgefangen werden. "Wir verdienen dadurch keinen Cent mehr", so Schenk. Einige Konditoren hätten die Preiserhöhungen schon umgesetzt, der Rest werde in Kürze folgen. Für seinen eigenen Betrieb geht Schenk von Anpassungen von 10 bis 20 Cent pro Tortenstück aus. Laut Bauernverband ist Butter derzeit so teuer wie seit dem Zweiten Weltkrieg nicht. Noch im Sommer vergangenen Jahres habe ein Kilogramm Markenbutter weniger als 2,30 Euro gekostet, derzeit liege der Preis bei mehr als fünf Euro. Milchexperte Ludwig Börger vom Deutschen Bauernverband sagte der Zeitung: "Rekordpreise für Butter sind aber nicht gleichbedeutend mit Rekordeinkommen für unsere Milchbauern." Butter sei nur eines von vielen Milchprodukten, die wiederum nicht alle so stark im Preis gestiegen seien. Milchbauern erzielten derzeit 33 bis 34 Cent pro Liter, 2016 lag der Preis phasenweise bei nur 23 Cent. "Das gleicht die finanziellen Verluste der vergangenen Krisenjahre aber längst nicht aus", so Börger. Er führt den Preisanstieg speziell bei Butter auf eine weltweit gestiegene Nachfrage nach fetthaltigen Produkten zurück. Zugleich sei die Milchproduktion im Zuge der Krise gedrosselt worden, sodass nun die Nachfrage das Angebot übersteige.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 16.06.2017 - 12:07 Uhr

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