Freitag, 15. Dezember 2017
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Börse

Am Donnerstag hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 13.0068,08 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,44 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Anteilsscheine von SAP mit über einem Prozent im Plus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Steinmeier: Erdogan hat Schuld an "tragischer Entwicklung" der Türkei


Recep Tayyip Erdogan / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat sich sehr kritisch über die Entwicklung in der Türkei geäußert und deren Präsidenten Recep Tayyip Erdogan dafür die Schuld gegeben. "Das Land war weit gekommen, umso tragischer ist die Entwicklung, die die Türkei in den zurückliegenden Jahren genommen hat", sagte Steinmeier der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Freitagsausgabe) mit Blick auf positive Entwicklungen des Landes in den vergangenen Jahrzehnten, etwa den wirtschaftlichen Aufstieg, die Annäherung an Europa und die Bemühungen um einen modernen und gemäßigten Islam. Der Bundespräsident fuhr mit Blick auf Erdogan fort: "Der heutige Präsident trägt die Verantwortung dafür, was es aktuell an gravierenden Behinderungen des Rechtsstaats und Einschränkungen der bürgerlichen Freiheiten gibt."

Steinmeier sagte, die Türkei entferne sich so "zweifellos" von Europa. "Anzeichen von Annäherung sind zur Zeit nicht zu erkennen." Er wandte sich dagegen, dass die Europäische Union die Verhandlungen über einen EU-Beitritt der Türkei beende. "Wenn Schlussstrich, dann sollte die Türkei ihn ziehen und Verantwortung dafür vor der eigenen Bevölkerung übernehmen." Eine Einschränkung machte Steinmeier aber klar: "Wird die Todesstrafe wieder eingeführt, dann erledigen sich alle diese Fragen von alleine."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 16.06.2017 - 10:26 Uhr

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