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Zum Wochenausklang hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 13.077,72 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,28 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach Ansicht von Marktkommentatoren war die Sorge vor einer Euro-feindlichen Regierung in Italien einer der Gründe. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Flughafenverband hält Übernahme von Air Berlin durch Lufthansa für wahrscheinlich


Air Berlin / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Präsident des Flughafenverbands ADV, Michael Garvens, hält eine Übernahme der Fluglinie Air Berlin durch den Lufthansa-Konzern für wahrscheinlich. "Wir haben großes Interesse daran, dass die Fluglinie gerettet wird", sagte Garvens den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitag). Ob dies durch staatliche Hilfen geschehe oder die Marke in der Eurowings aufgehe, bleibe abzuwarten.

"Das zweite halte ich allerdings für wahrscheinlicher", erklärte Garvens, der im Hauptamt den Flughafen Köln/Bonn leitet. Er warnte zugleich: "In dem Fall würde die Marktmacht von Lufthansa gegenüber den Flughäfen, aber auch gegenüber den Passagieren weiter steigen." Eurowings ist eine Tochter der Lufthansa. Air Berlin sei "ein wichtiger Faktor für die deutschen Flughäfen", sagte der ADV-Präsident weiter. "Die Marke Air Berlin ist immer noch gut. Hinter ihr stehen 8.000 Mitarbeiter." Die deutschen Flughäfen verlieren laut Garvens international den Anschluss. "Im Vergleich mit anderen europäischen Ländern hinken wir ein Stück weit hinterher. Dort sind die Zuwächse seit Jahren deutlich größer", beklagte der Flughafenverbands-Präsident. Zum fünften Mal hintereinander liege das Wachstum der Reisenden unter dem europäischen Durchschnitt. Als Grund nannte Garvens, dass deutsche Flughäfen an internationaler Vernetzung verlieren. "Konnektivität, also Verbindungen in der Langstrecke gehen verloren", kritisierte er. Der Rückgang bei den für die globale Vernetzung Deutschlands wichtigen interkontinentalen Strecken sei "ein Alarmzeichen für den Wirtschaftsstandort". Analysen würden zeigen, dass ausländische Airlines im Vergleich zu deutschen Airlines fast doppelt so viel neue Strecken in den Markt einbringen. Garvens warnte: "Eine Politik, die unseren heimischen Airlines durch Steuern und Regulierungen Mühlsteine um den Hals legt und für Airlines aus Drittstaaten die Märkte abschottet, verfehlt ihre Ziele."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 16.06.2017 - 01:00 Uhr

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