Donnerstag, 19. Oktober 2017
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Börse

Am Donnerstag hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.990,10 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,41 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nachdem die katalanische Regionalregierung am Donnerstagmorgen ein weiteres Ultimatum der spanischen Zentralregierung zur Beendigung der Unabhängigkeitsbestrebungen verstreichen ließ, hatte der Index zunächst auffällig nachgelassen und diesen Verlust nicht mehr vollständig ausgleichen können. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Griechenlands Präsident: Schäuble soll Blockadehaltung aufgeben


Wolfgang Schäuble / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Vor dem entscheidenden Treffen der Euro-Finanzminister appelliert Griechenlands Staatspräsident Prokopis Pavlopoulos an Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU), seine Blockadehaltung im Streit über Schuldenerleichterungen für Athen aufzugeben. "Es wäre schade, wenn Wolfgang Schäuble der einzige wäre, der sich nicht an die Absprachen hält. Das wäre einer europäischen Führungspersönlichkeit nicht würdig", sagte Pavlopoulos dem "Handelsblatt".

Am heutigen Donnerstag berät die Euro-Gruppe über die Auszahlung einer neuen Kredittranche für Griechenland. Während mit einer Auszahlung der Gelder gerechnet wird, ist die Frage völlig offen, ob und wann Griechenland Schuldenerleichterungen erhält. Die griechische Regierung verlangt sofortige Schuldenmaßnahmen, Schäuble will darüber erst im nächsten Jahr entscheiden. "Griechenland hat seine Verpflichtungen erfüllt und die geforderten Reformen beschlossen. Jetzt ist es an der Zeit, dass die Europäer ihre Zusagen bei den Schuldenerleichterungen einhalten", forderte Pavlopoulos. Den als wahrscheinlich geltenden Kompromiss, dass der Internationale Währungsfonds (IWF) sich vorerst nur beratend am griechischen Hilfsprogramm beteiligt, bezeichnete der Staatspräsident als irritierend. "Es war Herr Schäuble, der darauf bestanden hat, dass der IWF sich finanziell beteiligt. Auch deshalb mussten wir harte Sparmaßnahmen beschließen, um die Bedingungen des Währungsfonds zu erfüllen. Und nun heißt es plötzlich, der IWF könne sich auch nur beratend beteiligen. Dies ist nicht folgerichtig."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 15.06.2017 - 08:11 Uhr

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