Freitag, 15. Dezember 2017
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Arbeitgeberpräsident Kramer: IG Metall forciert Tarifflucht
Kubicki hält Jamaika theoretisch noch für möglich
EZB stellt Ausweitung von Anleihekaufprogramm in Aussicht
Siemens-Chef sieht Medizintechnik-Sparte langfristig vor Industrie
Lindner ermuntert FDP-Abgeordnete zu Kontakt mit Grünen und SPD
Gewitter und orkanartige Böen im Süden - Wieder Zugausfälle
Afghane zurückgeholt - BAMF erklärt Dublin-Verfahren für erledigt
Von der Leyen lehnt Macrons Vorschlag einer Interventionsarmee ab
WWF fordert verbindliche Kennzeichnung von Inhaltsstoffen in Kerzen
EU-Kommission bereitet harte Strafe gegen Polen vor

Newsticker

03:00Israels Botschafter fordert Verbot des Verbrennens von Flaggen
01:02Huber fordert zielgerichtete Zusammenarbeit von CSU-Doppelspitze
01:01Infratest: SPD fällt auf 20 Prozent
01:00Israels Botschafter enttäuscht von Merkel
01:00Umfrage: 85 Prozent der Unternehmer wollen Steuerreform
00:00AfD-Fraktion fordert Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels
00:00CDU-Vize sieht "Vertrauensbasis" mit SPD für Große Koalition
00:00Laschet fordert von Union mehr marktwirtschaftliches Profil
00:00Studie: Modeindustrie vernachlässigt Männer als Kundengruppe
00:00Große Krankenkassen sehen Bürgerversicherung skeptisch
00:00BAMF hat 2017 trotz Überlastung rund 1.500 Stellen abgebaut
00:00Infratest: "GroKo" findet mehr Zustimmung als Minderheitsregierung
00:00Bericht: Immer weniger Steuersünder zeigen sich selbst an
22:12US-Börsen lassen nach - Walt-Disney-Aktien im Plus
21:34Mehrere Tote bei Absturz von Kleinflugzeug in Baden-Württemberg

Börse

Am Donnerstag hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 13.0068,08 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,44 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Anteilsscheine von SAP mit über einem Prozent im Plus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

40.000 Arbeitsmigranten 2016 aus Drittstaaten eingereist


Bundesagentur für Arbeit / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Im vergangenen Jahr sind insgesamt 39.897 Menschen aus Nicht-EU-Ländern nach Deutschland "zum Zweck der Erwerbstätigkeit" oder mit der sogenannten Blue Card eingereist. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion hervor, berichtet die "Rheinischen Post" (Donnerstagsausgabe). Rund 14.000 von ihnen bekamen demnach eine Aufenthaltsgenehmigung ohne qualifizierte Beschäftigung, etwas mehr als 17.000 mit qualifizierter Beschäftigung.

6.643 kamen 2016 mit einer Blue Card der EU, knapp 1.400 wiesen eine selbstständige oder freiberufliche Tätigkeit nach. Auch 365 Forscher waren unter den knapp 40.000 Personen, wie die Daten aus dem Ausländerzentralregister zeigen. Die Anzahl der erteilten Aufenthaltsgenehmigungen für Arbeitsmigranten aus Drittstaaten lag 2016 jedoch deutlich höher. Demnach bekamen knapp 85.000 Personen eine Aufenthaltsgenehmigung, damit sie arbeiten gehen oder Arbeit suchen konnten. 44.216 von ihnen waren aber schon vor 2016 eingereist. "Die Zahlen belegen, dass wir von einer bedarfsgerechten Einwanderung von Fachkräften meilenweit entfernt sind", sagte Brigitte Pothmer, arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion, die die Anfrage an die Bundesregierung gestellt hatte. "Bei über einer Million offener Stellen und nur 40.000 eingewanderten Fachkräften aus Drittstaaten muss man kein Mathegenie sein, um zu erkennen, dass das vorne und hinten nicht ausreicht", so die Bundestagsabgeordnete. Welcher Mangel an hochqualifizierter Zuwanderung herrscht, machen die Zahlen ebenfalls deutlich: Demnach erhielten 2016 lediglich 222 Personen eine Aufenthaltsgenehmigung, um hier nach einem Arbeitsplatz zu suchen. Das dürfen nur Ausländer, die über einen deutschen, einen anerkannten oder vergleichbaren Hochschulabschluss verfügen. 71 von ihnen kamen 2016 nach Deutschland, 151 waren bereits vorher im Land.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 15.06.2017 - 07:52 Uhr

   © news25 2015 | Impressum