Mittwoch, 20. Juni 2018
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Börse

Am Dienstag hat der DAX seine Talfahrt fortgesetzt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.677,97 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,22 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Erneut waren die Bankentitel Commerzbank und Deutsche Bank von den Kursrückgängen nicht betroffen, sondern legten gegen den Trend zwischenzeitlich über ein Prozent zu. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Oppermann: Schäuble muss bei Griechen-Rettung "Karten auf den Tisch legen"


Griechisches Parlament / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Kurz vor dem wichtigen Eurogruppen-Treffen in Luxemburg werfen führende Politiker der Regierungskoalition Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) Unehrlichkeit in der Griechen-Krise vor: "Schäuble muss vor der Wahl die Karten auf den Tisch legen und sagen, was auf den deutschen Steuerzahler zukommt", sagte SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann der "Bild" (Donnerstag). SPD-Haushaltsexperte Johannes Kahrs kritisiert "Schäubles Unaufrichtigkeit", die ihn immer wieder einhole. Auch Grünen-Finanzexperte Gerhard Schick spricht von einem "miesen Trick".

Um trotz des fortdauernden Streits mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) um Schuldenerleichterungen für Griechenland den Weg für die nächste Milliarden-Auszahlung freizumachen, setzt Schäuble auf einen Kompromiss mit dem IWF: Dieser soll seine Zusage zum laufenden dritten Rettungsprogramm erklären. Allerdings ohne formalen Beschluss und auch weiterhin ohne finanzielle Beteiligung. Der Bundestag hatte dem Hilfspaket vor zwei Jahren nur unter Bedingung einer IWF-Beteiligung zugestimmt. Deshalb lässt die Grünen-Fraktion die Juristen des Bundestages laut "Bild" bereits prüfen, ob ein neuer Parlamentsbeschluss erforderlich sei. Dagegen erklärte ein Sprecher des Bundesfinanzministeriums, der nun gefundene Kompromiss mit dem IWF stelle "keine wesentliche Änderung" zu dem ursprünglichen Bundestags-Beschluss dar.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 15.06.2017 - 00:00 Uhr

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