Donnerstag, 17. August 2017
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Berichte: 13 Tote bei Terroranschlag in Barcelona
Bulgarien will Grenzschutz gegen Flüchtlinge verstärken
Weiter Ärger um Schröders Engagement bei Rosneft
Jeder Zweite vor Bundestagswahl unentschieden
"Süddeutsche Zeitung": Bausparkassen "plündern" Notfallfonds
Weniger Baugenehmigungen für Wohnungen
Martin Schulz: Merkel zu zurückhaltend gegenüber Trump
Schulz benotet deutsches Bildungssystem mit "nicht ausreichend"
Regierung will Air-Berlin-Teilverkauf in acht Wochen abschließen
Hannover 96 denkt über Börsengang nach

Newsticker

18:15Barcelona: Kleintransporter fährt in Menschenmenge - Tote befürchtet
18:15Barcelona: Kleintransporter fährt in Menschenmenge - Tote befürchtet
17:54Generalbevollmächtigter: Gute Chancen für Arbeitsplätze bei Air Berlin
17:41DAX im Minus - Bankentitel lassen kräftig nach
17:28Fahrzeug fährt in Barcelona in Menschenmenge
16:33Integrationsbeauftragte rechtfertigt Flüchtlingsreisen in Heimatländer
15:44Knobloch gibt Trump Mitschuld für rechte Gewalt
14:44Wirtschaftsministerium hat Kartell-Sorgen bei Air-Berlin-Übernahme
14:06Wegen Treffen mit Putin: Union fordert Klarheit von Gabriel
12:36DAX bleibt am Mittag im Minus - Energiewerte laufen gut
12:17Jeder Zweite vor Bundestagswahl unentschieden
11:2730 Millionen Deutsche spielen Computerspiele
09:52Sachsen: Ausschuss will Immunität von Frauke Petry aufheben
09:38DAX startet im Minus - Air-Berlin-Aktie legt zu
08:58Regierung will Air-Berlin-Teilverkauf in acht Wochen abschließen

Börse

Am Donnerstag hat der DAX nach mehreren zaghaften Versuchen, ins Plus zu drehen, doch im Minus geschlossen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.203,46 Punkten berechnet, ein Abschlag in Höhe von 0,49 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Bankentitel wie Commerzbank oder Deutsche Bank gehörten zu den größten Kursverlierern. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

G20-Gipfel: Behörden rechnen mit mehr als 10.000 gewaltbereiten Linksextremisten


Vermummte Demonstrantin / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Deutsche Sicherheitsbehörden rechnen mit mehr als 10.000 gewaltbereiten Linksextremisten anlässlich des G20-Gipfels in Hamburg im Juli. Laut eines Berichts der "Welt" gehen das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) und das Bundeskriminalamt (BKA) davon aus, dass neben einer hohen Zahl von Extremisten aus dem gesamten Bundesgebiet auch zahlreiche Gewalttäter aus dem europäischen Ausland anreisen werden. In der linksextremistischen Szene gebe es eine "größere Mobilisierung als beim G8-Treffen in Heiligendamm vor zehn Jahren", heißt es der "Welt" zufolge in Sicherheitskreisen.

In Hamburg sei daher mit gewaltsamen Ausschreitungen und auch gezielten Attacken zu rechnen. Die Bedrohungslage für den diesjährigen G20-Gipfel sei insbesondere aufgrund der schwierigen Lage in der Hamburger Innenstadt außerordentlich ernst. Eine Gefährdung der Teilnehmer sei "nicht auszuschließen", heißt es der Zeitung zufolge in Sicherheitskreisen. Wie die "Welt" weiter berichtet, analysiert der Verfassungsschutz bereits seit Monaten in der Sonderauswertung (SAW) "Störtebeker" die linksextremistische Szene mit Bezug zum G20-Gipfel. Die Verfassungsschutzbehörden aus Bund und Ländern haben regelmäßig ihre Erkenntnisse zu Planungen, Mobilisierung und möglichen Aktionen von linksextremen Gewalttätern zusammengetragen. Die Sonderauswertung ist inzwischen auf Anordnung von BfV-Präsident Hans-Georg Maaßen in eine eigene Arbeitsgruppe samt Führungsstab, die Lageorientierte Sonderorganisation (LoS) "G20", umgewandelt worden. Laut einem rund 50-seitigen Lagepapier des Verfassungsschutzes ("VS-Geheim") ist davon auszugehen, dass zahlreiche gewaltbereite Linksextremisten aus den Szene-Schwerpunkten Hamburg, Berlin, Leipzig, Göttingen und Freiburg rund um den G20-Gipfel aktiv werden, schreibt die Zeitung. Möglich seien dabei nicht nur Anschläge und Sabotageaktionen in der Nähe des Veranstaltungsortes, sondern auch im gesamten Bundesgebiet. Zusätzlich müsse mit ausländischen Gewalttätern gerechnet werden, die etwa aus Dänemark, Schweden, Italien, Griechenland, Frankreich, Spanien und auch Großbritannien teilweise konspirativ anreisten. Das Bundeskriminalamt und die Bundespolizei werden laut "Welt" während der gesamten Zeit des G20-Treffens von Verbindungsbeamten aus zahlreichen europäischen und außereuropäischen Staaten unterstützt. Etwa bei der Identifizierung nach Festnahmen von ausländischen Straftätern. Neben den linksextremistischen G20-Gegnern rechnet der Verfassungsschutz der Zeitung zufolge auch mit einem erhöhten Gewaltpotenzial durch Anhänger beziehungsweise Gegner von US-Präsident Donald Trump, dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan oder Russlands Präsident Wladimir Putin. So könnten etwa rund 40.000 bis 60.000 kurdische PKK-Anhänger kurzfristig aktiviert werden. Zu befürchten seien sowohl Straßengewalt als auch terroristische Aktionen.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 14.06.2017 - 04:00 Uhr

   © news25 2015 | Impressum