Samstag, 16. Dezember 2017
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Schattenwirtschaft in Deutschland wird kleiner
Gabriel will Debatte über "Heimat" und "Leitkultur"
Laschet dringt auf europäische Verfassung
2. Bundesliga: Braunschweig verliert gegen Düsseldorf
AfD stellt Glaser erneut zur Wahl als Bundestagsvizepräsident
Häftling aus Heilbronn büxt am Bodensee aus
Lindner: Bundestag soll Millionen-Kredit für Air Berlin aufarbeiten
Trittin: "AfD darf nicht Zünglein an der Waage werden"
Österreich: Koalition aus ÖVP und FPÖ steht
Experten kritisieren Basis-Strategie der SPD-Führung

Newsticker

13:31Söder zum Spitzenkandidat für Landtagswahl in Bayern nominiert
13:00Air-Berlin-Pleite beschert Bahn neuen Fahrgastrekord für 2017
11:31Seehofer mit 83,7 Prozent als CSU-Chef wiedergewählt
11:25++ EILMELDUNG ++ Seehofer als CSU-Chef wiedergewählt
10:43Aigner: "Viele haben Angst vor der Zukunft"
09:23Elyas M`Barek erteilt klare Absage ans Fernsehen
08:59Halle: 40-Jährige von Straßenbahn erfasst und verstorben
08:28In der Wirtschaft wächst Kritik an Lindner
08:20SPD in Nordrhein-Westfalen warnt Parteispitze
08:00Gabriel will Debatte über "Heimat" und "Leitkultur"
08:00780.000 Verkehrstote seit 1950 - 31 Millionen Verletzte
05:45Bitkom kritisiert Tatenlosigkeit der Bundesregierung
05:44Kommunen sagen für 2018 stabile Gebühren voraus
05:44Schattenwirtschaft in Deutschland wird kleiner
05:42Salman Rushdie: Todesurteil spielt im Alltag keine Rolle mehr

Börse

Zum Wochenausklang hat der DAX zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 13.103,56 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,27 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Die Aktien von Eon, Adidas und der Münchener Rück standen kurz vor Handelsschluss mit über einem Prozent im Plus an der Spitze der Kursliste. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Gysi spricht sich für Rentenwahlkampf aus


Senioren und Jugendliche / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der frühere Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag und heutige Präsident der Europäischen Linken, Gregor Gysi, hat sich für einen Rentenwahlkampf ausgesprochen: "Das gegenwärtige Rentensystem erkauft den Anschein von Zukunftsfestigkeit durch massenhafte Altersarmut. Wie das zu ändern ist, darüber muss im Wahlkampf geredet werden, auch wenn die Union das zu vermeiden sucht", schreibt Gysi in einer Kolumne für das "Handelsblatt". CDU und CSU setzten bei der Rente auf die "Strategie der asymmetrischen Demobilisierung".

Die Rente solle unter allen Umständen aus dem Wahlkampf herausgehalten werden, weil Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) offenbar fürchte, bei dem Thema eine "Angriffsfläche zu bieten, auf der sie ihr sonst geplantes Spiel des Fels in der Brandung nicht spielen kann". Mit Blick auf den SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz lobte Gysi zwar, dass dieser zumindest erkannt habe, "dass die gesetzliche Rente nicht weiter ausgedünnt werden darf, weil sie sonst vollends an Legitimationen verlieren und Altersarmut zur Massenerscheinung wird". Doch sein Versuch, so Gysi weiter, wenigstens auf diesem Feld als Widerpart zur Kanzlerin zu erscheinen, bleibe im Ansatz stecken. "Seine bisherigen Rentenvorschläge taugen dafür nicht einmal symbolisch. Denn sie verharren in der Logik der fatalen SPD-Rentenpolitik der letzten 15 Jahre, die die Beitragssatzentlastung für die Arbeitgeber über die Armutsfestigkeit und die Lebensstandard sichernde Funktion der Rente stellt." Gysi plädiert dafür, die gesetzliche Rente zu einer Erwerbstätigenversicherung auszubauen. "Ein wirklicher Generationenvertrag für eine armutsfeste, den Lebensstandard sichernde Rente ist eine Erwerbstätigenversicherung, in die alle mit Erwerbseinkommen einzahlen, auch Politiker, Beamte, Anwälte und solche, die Millionen verdienen", schreibt er in seiner Kolumne. Zugleich müsse die Beitragsbemessungsgrenze entfallen, das heißt der Beitrag werde vom gesamten Erwerbseinkommen bezahlt. Und für Spitzenverdiener müsse der Rentenanstieg abgeflacht werden. "Soweit es auf der anderen Seite Arbeitgeber gibt, muss die gesetzliche Rentenversicherung von ihnen ohne Beitragssatzdogma paritätisch mitfinanziert werden", so Gysi.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 13.06.2017 - 15:43 Uhr

   © news25 2015 | Impressum