Donnerstag, 19. Oktober 2017
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Börse

Am Donnerstag hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.990,10 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,41 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nachdem die katalanische Regionalregierung am Donnerstagmorgen ein weiteres Ultimatum der spanischen Zentralregierung zur Beendigung der Unabhängigkeitsbestrebungen verstreichen ließ, hatte der Index zunächst auffällig nachgelassen und diesen Verlust nicht mehr vollständig ausgleichen können. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Moscovici erwartet grundlegende Reformen in der Europäischen Union


EU-Fahnen / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Nach der Parlamentswahl in Frankreich hat EU-Währungskommissar Pierre Moscovici die Erwartung grundlegender Reformen in der Europäischen Union geäußert. "Wir haben im Elysée-Palast einen leidenschaftlichen Europäer mit ehrgeizigen Zielen – etwa die Stärkung der Eurozone", sagte der französische Sozialist den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Dienstag). "Macron will einen Neustart für die Europäische Union, und er glaubt an den deutsch-französischen Motor."

Sein Verhältnis zu Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sei "ausgezeichnet". Den Erfolg von Macrons Parei bei der ersten Runde der Parlamentswahl nannte Moscovici beispiellos. Der Kommissar rief auch Frankreich zu Reformen auf. "Das betrifft den Arbeitsmarkt genauso wie den Staatshaushalt", sagte Moscovici. "Ich dränge den Präsidenten dazu, die Vorgaben des Wachstums- und Stabilitätspakts schon in diesem Jahr wieder einzuhalten." Das französische Haushaltsdefizit dürfe die Marke von drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts nicht mehr überschreiten. Moscovici beklagte das schwache Abschneiden der Sozialisten bei der Parlamentswahl. "Die sozialistische Partei in Frankreich ist in ihrer alten Form nicht überlebensfähig, aber es gibt Raum für eine neue", sagte er. Sozialisten und Sozialdemokraten seien in ganz Europa in einer schwierigen Situation, so Moscovici: "Wir müssen uns fragen: Was bedeutet es, im 21. Jahrhundert ein Sozialdemokrat zu sein? Einigen sind wir nicht links genug, nicht radikal genug."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 13.06.2017 - 01:00 Uhr

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