Samstag, 16. Dezember 2017
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

SPD in Nordrhein-Westfalen warnt Parteispitze
Schattenwirtschaft in Deutschland wird kleiner
Laschet dringt auf europäische Verfassung
In der Wirtschaft wächst Kritik an Lindner
2. Bundesliga: Braunschweig verliert gegen Düsseldorf
Lindner: Bundestag soll Millionen-Kredit für Air Berlin aufarbeiten
Steinmeier: Antisemitismus in Deutschland noch nicht überwunden
Häftling aus Heilbronn büxt am Bodensee aus
1. Bundesliga: Mönchengladbach gewinnt gegen Hamburg
Experten kritisieren Basis-Strategie der SPD-Führung

Newsticker

08:28In der Wirtschaft wächst Kritik an Lindner
08:20SPD in Nordrhein-Westfalen warnt Parteispitze
08:00Gabriel will Debatte über "Heimat" und "Leitkultur"
08:00780.000 Verkehrstote seit 1950 - 31 Millionen Verletzte
05:45Bitkom kritisiert Tatenlosigkeit der Bundesregierung
05:44Kommunen sagen für 2018 stabile Gebühren voraus
05:44Schattenwirtschaft in Deutschland wird kleiner
05:42Salman Rushdie: Todesurteil spielt im Alltag keine Rolle mehr
05:00Von der Leyen bestreitet Ambitionen auf Kanzleramt
05:00Stoiber mahnt Seehofer und Söder zu Disziplin
03:00PKM-Chef von Stetten: Sondierung rasch beenden
03:00Rechtsgelehrter: Verbrennen israelischer Fahnen ist untragbar
01:00Von der Leyen will Auslandseinsätze um ein Jahr verlängern
00:00Experten kritisieren Basis-Strategie der SPD-Führung
00:00CDU-Politiker Reinhart warnt SPD vor Erpressung

Börse

Zum Wochenausklang hat der DAX zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 13.103,56 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,27 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Die Aktien von Eon, Adidas und der Münchener Rück standen kurz vor Handelsschluss mit über einem Prozent im Plus an der Spitze der Kursliste. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

EU-Kommission erhöht Druck auf May


Theresa May / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Nach ihrer Wahlschlappe gerät Großbritanniens Premierministerin Theresa May auch von Seiten der EU-Kommission unter Druck. Der Chefunterhändler für den Brexit, Michel Barnier, meldete sich am Montag ungeduldig zu Wort: "Wir warten auf Klarstellungen der britischen Regierung", sagte er der "Süddeutschen Zeitung" (Dienstag) und weiteren europäischen Blättern. Drei Monate nach dem offiziellen Austrittsersuchen Mays müssten die Verhandlungen nun endlich beginnen.

Barnier hat die britische Seite für den 19. Juni nach Brüssel eingeladen, um die Verhandlungen zu beginnen. Er wisse aber nicht, wann die britische Seite bereit sei, sagte Barnier. "Ich brauche auf der anderen Seite des Tisches eine britische Delegation mit einem Delegationsleiter, der stabil, verantwortlich und mit einem Mandat ausgestattet ist", forderte der Unterhändler. Eindringlich warnte Barnier vor den Folgen weiterer Verzögerungen für das von Großbritannien angestrebte Freihandelsabkommen. "Wir müssen uns zunächst dem Austritt und den Bedingungen der Scheidung widmen. Das ist ein unerfreulicher Aspekt leider aller Scheidungen", sagte er. Erst wenn man in diesen Fragen substanzielle Fortschritte gemacht habe, könnten zu Jahresbeginn 2018 parallel Gespräche über das künftige Verhältnis zwischen EU und Großbritannien beginnen. Es herrsche auf EU-Seite kein "Geist der Rache oder Strafe", aber auch keine Naivität, sagte Barnier. Zwar wünsche man ein "positives Ergebnis für die künftigen Beziehungen", stelle sich aber auch auf ein mögliches Scheitern der Verhandlungen ein. "Wir bereiten uns auf alle Optionen vor", sagte Barnier. May hatte wiederholt klargestellt, sie halte keine Vereinbarung für besser als eine schlechte Vereinbarung. Ein Scheitern werde "gravierende und ernste" Folgen für beide Seiten haben, warnte Barnier. Dies gelte aber insbesondere für Großbritannien, das in seinem Handel mit der EU auf die Regeln der Welthandelsorganisation (WTO) zurückfallen werde. Offen sei die EU aber auch dafür, Großbritannien auch künftig am Binnenmarkt zu beteiligen. Hier gelte aber: "Der Binnenmarkt ist kein Supermarkt. Es ist ein Raum des wirtschaftlichen und sozialen Zusammenlebens." Die EU akzeptiere keine Rosinenpickerei, sondern bestehe auf der Anwendung der vier Freiheiten. Diese garantieren den freien Verkehr von Personen, Waren, Dienstleistungen und Kapital in der EU. May kündigte derweil an, ihren harten Brexit-Kurs nicht aufweichen zu wollen. "Unsere Position wurde klar dargelegt", sagte ihr Sprecher am Montag in London. "Und an ihr hat sich nichts geändert." Die britische Regierung wolle "den bestmöglichen Deal", sagte der Sprecher. Auch eine Verlängerung der vom EU-Vertrag vorgegebenen Verhandlungsfrist von zwei Jahren wünscht May demnach nicht. Wegen der politischen Krise in Großbritannien muss die eigentlich für kommende Woche geplante Regierungserklärung - die sogenannte Queen`s Speech - verschoben werden.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 13.06.2017 - 00:00 Uhr

   © news25 2015 | Impressum