Donnerstag, 19. Oktober 2017
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Börse

Am Donnerstag hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.990,10 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,41 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nachdem die katalanische Regionalregierung am Donnerstagmorgen ein weiteres Ultimatum der spanischen Zentralregierung zur Beendigung der Unabhängigkeitsbestrebungen verstreichen ließ, hatte der Index zunächst auffällig nachgelassen und diesen Verlust nicht mehr vollständig ausgleichen können. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

IWF-Chefin fürchtet neue Massenmigration durch Klimawandel


Flüchtlingslager Idomeni / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Chefin des Internationalen Währungsfonds, Christine Lagarde, hat deutliche Kritik an der Entscheidung der US-Regierung geübt, aus dem internationalen Klimapakt auszusteigen: "Es bereitet natürlich große Sorgen, wenn sich die wichtigste Wirtschaftsmacht aus den gemeinsamen Anstrengungen, den Klimawandel zu bekämpfen, ausklinkt", sagte die Französin im Interview mit dem "Handelsblatt" (Montagsausgabe) Der Klimawandel wird Experten zufolge Afrika besonders schwer treffen und könnte neue Flüchtlingsströme auslösen. An Montag wollen die G-20-Staaten in Berlin über Möglichkeiten beraten, den Afrikanern mehr Perspektiven in ihrer Heimat zu bieten. "Einfach zu akzeptieren, dass es einen konstanten Strom von Flüchtlingen aus Regionen der Unordnung in die Regionen der Ordnung gibt, ist kein gutes politisches Konzept", mahnte Lagarde.

"Stattdessen müssen wir südlich der Sahara die Voraussetzungen dafür schaffen, dass sich die Menschen weiterentwickeln, bilden und Werte für sich und ihre Familien erwirtschaften können." Lagarde hofft, dass es den Europäern gelingt, gemeinsam gegen Fluchtursachen vorzugehen. "Es gibt einen Weg zur Stärkung des europäischen Projekts", sagte sie. "Ich kann mir keine bessere Möglichkeit vorstellen, die Begeisterung junger Leute in Europa zu wecken, als zu sagen: `Wir wollen jenen helfen, die Hilfe brauchen, wir wollen verhindern, dass Babys sterben und Frauen fliehen müssen und Opfer unerträglicher Gewalt werden.`" Auch der IWF werde helfen: Er biete den afrikanischen Staaten neben Finanzhilfen auch Beratungsleistungen an, um das Steueraufkommen zu verbessern und ein wirtschaftsfreundliches Klima zu schaffen Das schwindende Interesse der USA an internationaler Kooperation beunruhigt Lagarde weil dadurch die gesamte Weltordnung ins Wanken geraten könnte: "Die Natur lässt kein Vakuum zu. Wenn jemand sein Revier verlässt, wird sich jemand anders darin ausbreiten."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 11.06.2017 - 18:45 Uhr

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