Samstag, 24. Juni 2017
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

SPD-Vize Schwesig rechnet nicht mit Streit über Vermögenssteuer
Merkel nimmt Landwirte vor Pauschalurteilen in Schutz
Bericht: Viele Unschuldige auf "schwarzer Liste" der Finanzindustrie
SPD präzisiert Steuerpläne
Kretschmann legt im Streit um E-Auto-Beschluss nach
Engholm: Schulz hätte auch Außenminister werden sollen
Lindner will Ehe für Alle als Koalitionsbedingung
Freiwillige Spenden an den Bund auf Höchststand
McAllister fordert schnellen Brexit
FDP will Mitgliederentscheid über Regierungseintritt im Bund

Newsticker

19:29Lottozahlen vom Samstag (24.06.2017)
18:53Russland bei Confed Cup in Vorrunde ausgeschieden
18:17Bundesregierung sagt Abschiebeflug nach Afghanistan ab
17:47Nato-Generalsekretär unterstützt Bundeswehrreform
16:54Schulz will im Juli eigenes "Zukunftskonzept" vorlegen
16:05Bundesarchiv: Maike Kohl-Richter soll Akten herausgeben
15:28Grüne fordern von VW Verlängerung der Gewährleistungsfrist
13:38Kipping fordert von SPD "spürbare Vermögensteuer"
12:20Heil rechnet mit 30 Prozent plus X bei der Bundestagswahl
11:56Morgan Stanley verdoppelt Personal am Frankfurter Standort
11:40SPD präzisiert Steuerpläne
11:27FDP will Mitgliederentscheid über Regierungseintritt im Bund
10:55Lindner will Ehe für Alle als Koalitionsbedingung
10:12Merkel nimmt Landwirte vor Pauschalurteilen in Schutz
09:36McAllister fordert schnellen Brexit

Börse

Zum Wochenausklang hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.733,41 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,47 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste stehen die Papiere von Vonovia, der Deutschen Lufthansa und von Infineon. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

IWF-Chefin fürchtet neue Massenmigration durch Klimawandel


Flüchtlingslager Idomeni / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Chefin des Internationalen Währungsfonds, Christine Lagarde, hat deutliche Kritik an der Entscheidung der US-Regierung geübt, aus dem internationalen Klimapakt auszusteigen: "Es bereitet natürlich große Sorgen, wenn sich die wichtigste Wirtschaftsmacht aus den gemeinsamen Anstrengungen, den Klimawandel zu bekämpfen, ausklinkt", sagte die Französin im Interview mit dem "Handelsblatt" (Montagsausgabe) Der Klimawandel wird Experten zufolge Afrika besonders schwer treffen und könnte neue Flüchtlingsströme auslösen. An Montag wollen die G-20-Staaten in Berlin über Möglichkeiten beraten, den Afrikanern mehr Perspektiven in ihrer Heimat zu bieten. "Einfach zu akzeptieren, dass es einen konstanten Strom von Flüchtlingen aus Regionen der Unordnung in die Regionen der Ordnung gibt, ist kein gutes politisches Konzept", mahnte Lagarde.

"Stattdessen müssen wir südlich der Sahara die Voraussetzungen dafür schaffen, dass sich die Menschen weiterentwickeln, bilden und Werte für sich und ihre Familien erwirtschaften können." Lagarde hofft, dass es den Europäern gelingt, gemeinsam gegen Fluchtursachen vorzugehen. "Es gibt einen Weg zur Stärkung des europäischen Projekts", sagte sie. "Ich kann mir keine bessere Möglichkeit vorstellen, die Begeisterung junger Leute in Europa zu wecken, als zu sagen: `Wir wollen jenen helfen, die Hilfe brauchen, wir wollen verhindern, dass Babys sterben und Frauen fliehen müssen und Opfer unerträglicher Gewalt werden.`" Auch der IWF werde helfen: Er biete den afrikanischen Staaten neben Finanzhilfen auch Beratungsleistungen an, um das Steueraufkommen zu verbessern und ein wirtschaftsfreundliches Klima zu schaffen Das schwindende Interesse der USA an internationaler Kooperation beunruhigt Lagarde weil dadurch die gesamte Weltordnung ins Wanken geraten könnte: "Die Natur lässt kein Vakuum zu. Wenn jemand sein Revier verlässt, wird sich jemand anders darin ausbreiten."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 11.06.2017 - 18:45 Uhr

   © news25 2015 | Impressum