Freitag, 15. Dezember 2017
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Börse

Der DAX ist am Freitag mit einem Minus in den Handel gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Index mit 13.036 Punkten berechnet, 0,24 Prozent schwächer als bei Vortagesschluss. Aktien von Eon und RWE waren allerdings gegen den Trend deutlich im Plus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Özdemir: Linkspartei hat Chance auf Rot-Rot-Grün mutwillig erschwert


Cem Özdemir / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Grünen-Spitzenkandidat Cem Özdemir hat der Linken nach ihrem Parteitag Unzuverlässigkeit in der Außenpolitik vorgeworfen. "Die Linke kann es sich nicht abringen, die völkerrechtswidrige Annektion der Krim zu verurteilen. Mit diesem Totalausfall kultiviert die Partei ihren verklärten Blick auf den `großen Bruder` in Moskau", sagte Özdemir der "Welt".

"Außenpolitisch bleibt die Linke unzuverlässig. Das ist sehr bedauerlich, weil die Linkspartei so die Chance auf Rot-Rot-Grün mutwillig erschwert", kritisierte der Grünen-Parteichef. "Dabei zeigt Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow, wie es gehen kann." Die Linke hatte auf ihrem Parteitag russlandkritische Anträge abgelehnt. Eine Verurteilung "der völkerrechtswidrigen Annexion der Krim durch Russland" und des Krieges in der Ostukraine schaffte es am Samstag ebenso wenig in das Wahlprogramm wie eine ausdrückliche Verurteilung von Menschenverletzungen in Russland und China. Beide Anträge des gemäßigten Reformerflügels der Partei fanden keine Mehrheit unter den Delegierten. Stattdessen wird im Wahlprogramm die Auflösung der Nato und die Bildung eines "kollektiven Sicherheitssystems unter Einbeziehung von Russland" gefordert. Zudem wird die Sanktionspolitik der Europäischen Union (EU) gegen Russland sowie die Aufrüstung der Nato an deren Ostgrenze kritisiert. Ein Änderungsantrag, in dem der Westen bezichtigt wird, durch eine "Konfrontationspolitik" einen Krieg mit Russland in Kauf zu nehmen, wurde nur knapp abgelehnt.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 11.06.2017 - 13:36 Uhr

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