Sonntag, 20. Mai 2018
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

TÜV will beim BER "Betriebssicherheit" nicht bescheinigen
Der FC Bundestag reist im Juni nach Moskau
Wetterdienst warnt vor Unwetter in Süddeutschland
Wagenknecht will Rundfunkgebühr am Einkommen ausrichten
Bundesflüchtlingsamt schult Dolmetscher nach
Schießerei im Saarland - Tote und Verletzte
Prinz Harry und Meghan Markle geben sich Ja-Wort
FDP: Deutschland darf sich von Putin nicht erpressen lassen
Über 100 Tote nach Flugzeugabsturz auf Kuba - Merkel kondoliert
Deutsche-Bank-Investor fordert neue Strategie

Newsticker

11:42Familienvater stirbt bei Unfall auf A 1 in Niedersachsen
10:58Auswärtiges Amt für EU-Beitrittsgespräche mit Albanien und Mazedonien
10:15Antisemitismusbeauftragter beklagt "Klima der Verrohung"
09:19Ärzte: Kinder sollten nicht fasten
08:22CSU: Asylbewerber sollen nur noch Sachleistungen erhalten
08:00Emilia Clarke glaubt nicht an Star-Wars-Overkill
03:00Neues Abkommen mit Iran und Milliardenhilfen im Gespräch
01:13TÜV will beim BER "Betriebssicherheit" nicht bescheinigen
01:00Bundesflüchtlingsamt schult Dolmetscher nach
01:00Über die Hälfte ausgereister Dschihadisten hat deutschen Pass
00:41Airbus schafft Hunderte neue Stellen für Eurofighter-Produktion
00:38Finanzminister will im Streit mit Deutscher Post hart bleiben
00:37FDP und Grüne streiten über möglichen U-Ausschuss
00:36Liechtenstein fühlt sich zu klein für EU-Mitgliedschaft
00:33BA-Chef will strenge Regeln für Zuwanderung und Hartz-IV-Reform

Börse

Zum Wochenausklang hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 13.077,72 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,28 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach Ansicht von Marktkommentatoren war die Sorge vor einer Euro-feindlichen Regierung in Italien einer der Gründe. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Gysi: Brauchen dringend Veränderungen in unserer Gesellschaft


Gregor Gysi / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Für Gregor Gysi (Die Linke) ist im Bundestagswahlkampf nicht nur die Frage "Regierung oder Opposition" entscheidend, sondern der Blick auf das große Ganze. Um wichtige demokratische Strukturen zu retten, seien gesellschaftliche Veränderungen nötig. "Wir brauchen in Deutschland dringend einen Regierungswechsel. Wenn wir wieder eine Große Koalition bekommen, gefährdet das nicht nur die Demokratie, es schwächt die Europäische Union, es bleibt bei der prekären Beschäftigung im Niedriglohnsektor - das geht nicht gut. Das Interesse, die AfD zu wählen, wird immer größer", sagte Gysi dem TV-Sender "Phoenix" beim Bundesparteitag der Linken in Hannover.

Als Präsident der europäischen Linken wolle er versuchen, die Linke so zu stärken, dass sie der immer erfolgreicher werdenden europäischen Rechten gegenüber stehen könne: "Im Augenblick sind wir dafür zu schwach. Wenn sich das ändert, wird uns auch die Mitte schätzen, denn sie will die Rechtsentwicklung auch nicht." Alle, die mit Europa zu tun hätten, müssten begreifen, dass der Sozialabbau im Süden die EU zerstöre und die Rechte immer stärker werden lasse. "Diese Entwicklung bereitet mir richtig große Sorgen. Deshalb müssen wir vielleicht mal alle neu nachdenken, auch die Vertreter von Medien, Kunst, Kultur, Gewerkschaften, Wirtschaft, Wissenschaft, Kirchen und Politik. Was können wir gegen bestimmte Entwicklungen tun? Dann können wir uns ja alle wieder streiten wie die Kesselflicker, aber bestimmte Sachen müssen wir versuchen zu verhindern", sagte er. Der Ausgang der Neuwahlen in Großbritannien und die Niederlage der Konservativen mache ihm dagegen wieder ein wenig Hoffnung. Für ihn zeige die Wahl zudem, dass es eigentlich eine Mehrheit gegen den Brexit gebe. Gysi warf jedoch ein: "Aber nun ist es entschieden, und nun dürfen wir einen Fehler nicht machen: Wenn wir zu viele Zugeständnisse an Großbritannien machen, dann laden wir zum Austritt aus der EU ein. Das können wir uns überhaupt nicht leisten. Wenn sie raus wollen, dann müssen sie auch raus gehen. Großbritannien ist ein anderes Land als Frankreich. Wenn Frankreich die EU verließe, ist sie tot. Bei Großbritannien nicht, aber ein harter Schlag ist es schon."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 11.06.2017 - 09:24 Uhr

   © news25 2015 | Impressum