Dienstag, 22. Mai 2018
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

154 Ökonomen warnen vor Haftungsunion
Autor: Trump durch russische Geheimdienste "kompromittiert"
Stiftung Warentest kritisiert überzogene Preise von Matratzen
Studie: Lebenserwartung deutlich gestiegen
SPD verlangt von Seehofer hartes Durchgreifen beim BAMF
Chefvolkswirt der Deutschen Bank rechnet mit Ackermann ab
Religionsbeauftragter: AfD befördert Übergriffe auf Muslime
Klöckner lehnt Mindestpreis für Alkohol ab
Bund will mehr Geld für private Autobahnen ausgeben
Frau stirbt bei Verkehrsunfall auf A 31 im Münsterland

Newsticker

06:00Entwicklungsminister mahnt geringeren Fleischkonsum an
05:00Datenschützer widersprechen EU-Kommission: Keine Nachsicht
05:00AfD erwägt neuen Kandidaten für Bundestagsvizepräsidentenamt
03:00Klöckner strebt europaweite Tierwohl-Kennzeichnung an
02:00Spekulationen über Ablösung von BAMF-Chefin Cordt
01:00Klöckner ruft Länder zu schärferen Tierschutzkontrollen auf
00:06Ex-Ausländerbeauftragte fordert Neuregelung beim Asylrecht
00:00Steuereinnahmen steigen weiter
22:31VfL Wolfsburg bleibt in der Bundesliga
22:10Dow steigt auf über 25.000 Punkte
20:14Griechenlands Premier will am Mittwoch weitere Reformen ankündigen
18:50Giuseppe Conte als italienischer Ministerpräsident vorgeschlagen
17:35154 Ökonomen warnen vor Haftungsunion
17:32Netzagentur hält Hälfte der Kohlemeiler für ausreichend
16:37Kreuzberger Bürgermeisterin zeigt Verständnis für Besetzungen

Börse

Zum Wochenausklang hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 13.077,72 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,28 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach Ansicht von Marktkommentatoren war die Sorge vor einer Euro-feindlichen Regierung in Italien einer der Gründe. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

JP Morgan bereitet sich auf Brexit vor


London Bridge am 03.06.2017 / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Angesichts des drohenden Brexit stärkt das Wall-Street-Haus JP Morgan seine Standorte in der Europäischen Union (EU) mit Hunderten Bankern: "Wir werden zunächst einige hundert Positionen an anderen europäischen Standorten besetzen, um sicherzustellen, dass wir ab Tag eins unsere Kunden wie gewohnt bedienen können", sagte JP Morgan Deutschland-Chefin Dorothee Blessing der "Welt am Sonntag". Das US-Institut habe in Europa bereits Banklizenzen in Dublin, Luxemburg und Frankfurt. "Darauf bauen wir auf", sagte Blessing.

"Wie viele Mitarbeiter wir nach Abschluss der Verhandlungen genau wohin versetzen müssen, wird sich zeigen." Trotzdem sieht sie in London weiterhin die führende europäische Finanzmetropole: "Die Rolle von London kann wohl keine andere Stadt in der EU in absehbarer Zeit übernehmen", meinte Blessing. Die Finanzinfrastruktur dort sei über Jahrzehnte gewachsen. "Ich gehe stark davon aus, dass es künftig nicht ein Zentrum in der Euro-Zone, sondern unterschiedliche Standorte für unterschiedliche Geschäfte und Häuser geben wird", sagte die Investmentbankerin im Gespräch mit der "Welt am Sonntag". Gegenüber der geplanten Reform der Bankenregulierung von US-Präsident Donald Trump zeigte sie sich aufgeschlossen: "Unser Haus ist tatsächlich der Meinung, dass die Regulierung in der heutigen Form überprüft werden muss", so Blessing. Als Antwort auf die Finanzkrise sei es richtig gewesen, neue Regeln und Kontrollmechanismen einzuführen - etwa neue Anforderungen an die Liquidität einer Bank und eine generell höhere Kapitalausstattung. "Einige der neuen Regeln haben aber in Summe und insbesondere im Zusammenspiel verschiedener internationaler Ansätze unbeabsichtigte Konsequenzen", so Blessing. Insgesamt fiel ihre Einschätzung der US-Regierung zurückhaltend aus: "Viele Projekte dauern in der Umsetzung länger oder sind unklar, und die Besetzung wichtiger Regierungsstellen läuft noch", so Blessing. Das, gepaart mit der Sorge vor Protektionismus, führe zu Unsicherheit.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 11.06.2017 - 07:00 Uhr

   © news25 2015 | Impressum