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Zum Wochenausklang hat der DAX kaum verändert geschlossen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.991,28 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,01 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Der DAX war am Freitagmorgen über der 13.000-Punkte-Marke gestartet, konnte die Marke aber nicht halten. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Roche fordert mehr Medikamentenproduktion im Inland


Tabletten / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Chef der Roche Pharma AG, Hagen Pfundner, hat sich kritisch über die anhaltende Debatte um Lieferengpässe bei Medikamenten in Deutschland geäußert. "Diese Debatte ist sehr scheinheilig", sagte Pfundner im Gespräch mit der "Welt am Sonntag". "Einerseits wollen wir in Deutschland innovative Branchen, ein hohes Lohnniveau und Produkte von bester Qualität. Nur bezahlen wollen wir Deutsche dafür möglichst wenig", so Pfundner.

Das fange bei Lebensmitteln an und höre bei Medikamenten auf. "Und dann wundern wir uns, wenn die Produktion in Billiglohnländer verlagert wird, mit all den Nachteilen, die sich daraus ergeben." Für den Roche-Manager, der seit 2016 den Ausschuss für Gesundheitswirtschaft beim BDI leitet, liegt die Lösung in einer stärkeren Rückverlagerung der Pharmaproduktion nach Deutschland. Die Industrie dazu zu verpflichten, Warenlager in Deutschland aufzubauen - wie von Teilen der Gesundheitswirtschaft und Politik gefordert - beseitige hingegen nicht die Ursache des Problems. "Die Ursache besteht darin, dass sich die Wirkstoffproduzenten in Länder mit niedrigen Lohnkosten verlagert haben, weil insbesondere die Preise von Generika in Deutschland ständig sinken", so Pfunden im Gespräch mit der "Welt am Sonntag". "Wenn wir mehr Liefersicherheit wollen, müssen wir wieder mehr vor Ort produzieren. Und dazu gehört dann auch ein der deutschen Kaufkraft angepasstes Preisniveau für Arzneimittel." Zur Lösung solcher Probleme müssten auch nicht immer nur Kassenbeiträge erhöht werden: "Man könnte ja auch Mittel umwidmen, um das Problem der Lieferengpässe anzugehen", sagte Pfundner weiter.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 11.06.2017 - 07:00 Uhr

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