Freitag, 15. Dezember 2017
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Börse

Am Donnerstag hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 13.0068,08 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,44 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Anteilsscheine von SAP mit über einem Prozent im Plus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Blackrock-Vize Hildebrand für Trennung der Bankenaufsicht von der EZB


EZB / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Philipp Hildebrand, Vize-Präsident des weltweit größten Vermögensverwalters Blackrock, fordert weitere Reformen des europäischen Finanzsystems und der Bankenaufsicht: "Langfristig sollte man sich überlegen, die Aufsicht aus der EZB herauszulösen und als unabhängige Institution zu positionieren", sagte der frühere Präsident der Schweizerischen Nationalbank in der aktuellen Ausgabe des "Spiegel". Außerdem müsse sich Europa in vielen Bereichen von der Dominanz der USA befreien: "Wir sind abhängig von amerikanischen Zahlungssystemen, Ratingagenturen und Stimmrechtsberatern. Wir sollten Alternativen entwickeln."

Indirekt kritisiert Hildebrand die Deutsche Bank. "Eine der wichtigsten Lehren, die Europas Banken aus der Krise ziehen müssen, ist, dass ihr Ausflug in das Investmentbanking angelsächsischer Prägung einen Scherbenhaufen hinterlassen hat." Die Einsicht, dass dies ein Irrweg war, sei bei den europäischen Banken noch nicht ausgeprägt genug. Optimistisch zeigt sich Hildebrand für die Zukunft der EU. "Europa hat die Aussicht auf ein goldenes Jahrzehnt." Zunächst müsse jedoch Frankreich seine strukturellen Probleme beheben und den Arbeitsmarkt reformieren. Danach könne eine einheitliche, europäisch finanzierte Arbeitslosenunterstützung sinnvoll sein. "Frankreich hat eine Bringschuld gegenüber Deutschland", sagte Hildebrand. Doch auch Deutschland könne etwas tun. "Das Land hat enorm vom Euro profitiert, die Wirtschaft boomt, doch bei den Löhnen besteht immer noch Nachholbedarf." Man könne "nicht auf Dauer alle Gewinne bei den Kapitaleigentümern abliefern".

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 09.06.2017 - 18:00 Uhr

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