Donnerstag, 17. August 2017
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Am Donnerstag hat der DAX nach mehreren zaghaften Versuchen, ins Plus zu drehen, doch im Minus geschlossen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.203,46 Punkten berechnet, ein Abschlag in Höhe von 0,49 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Bankentitel wie Commerzbank oder Deutsche Bank gehörten zu den größten Kursverlierern. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Lambsdorff "ziemlich überrascht" über Wahlergebnis in Großbritannien


Alexander Graf Lambsdorff / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Vizepräsident des Europaparlaments, Alexander Graf Lambsdorff (FDP), hat sich "ziemlich überrascht" vom Ergebnis der Parlamentswahlen in Großbritannien gezeigt. Man habe in Brüssel "damit gerechnet und auch darauf gehofft, dass Frau May eine starke Mehrheit erhält, damit da Ruhe einkehrt auf der Insel und man souverän verhandeln kann", sagte Lambsdorff dem Sender Phoenix. Jetzt stehe May "mit Torte im Gesicht vor einem wirklich katastrophalen Ergebnis".

Für den Erfolg der Labour-Partei um Jeremy Corbyn sei eine "Gesamtgemengelage" - unter anderem der "miserable Wahlkampf" von Theresa May und die starke Beteiligung der jungen Wähler - entscheidend gewesen, glaubt Lambsdorff. Zudem sei die authentische Persönlichkeit Corbyns in diesem Wahlkampf ausschlaggebend gewesen: "Aber er ist schon ein wirklich linksextremer Sozialist. Gegen den wirkt Sahra Wagenknecht geradezu gemäßigt." Lambsdorff hält einen harten Brexit für unausweichlich: "Ich glaube, dass manche sich da Illusionen machen auf der Insel. Ein weicher Brexit hieße ja, dass wir in Europa quasi den europäischen Binnenmarkt zu Gunsten der Briten verändern. Das werden wir nicht tun", so der FDP-Politiker.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 09.06.2017 - 10:42 Uhr

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