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Zum Wochenausklang hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 13.077,72 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,28 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach Ansicht von Marktkommentatoren war die Sorge vor einer Euro-feindlichen Regierung in Italien einer der Gründe. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Experten sagen Deutschland lang anhaltenden Aufschwung voraus


Deutschland-Fahne / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Vertreter aus Politik, Finanzwirtschaft sowie führende Wirtschaftsforscher sagen Deutschland einen noch jahrelang anhaltenden Aufschwung mindestens bis 2019 voraus. Das berichtet das Nachrichtenmagazin Focus unter Berufung auf eine aktuelle Umfrage unter neun führenden Experten. "Wir steuern auf den längsten Boom in der bundesdeutschen Geschichte zu", prophezeit etwa Bert Rürup, lange Jahre Vorsitzender der Wirtschaftsweisen der Bundesregierung.

Und Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln, gelangt zu der überraschenden Schlussfolgerung, dass sich die heimische Wirtschaft als zunehmend unbeeindruckt von globalen Krisen, Terrorattacken oder dem Brexit erweist: "Es scheint nahezu, als gäbe es keine konjunkturellen Effekte mehr", sagte er dem Nachrichtenmagazin. Seine Prognose: "Aktuell deutet nichts auf ein Ende des Aufschwungs hin." Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) ermahnte die Bundesbürger, angesichts dieses erneuten Wirtschaftswunders jetzt nicht abzuheben: "Die größte Gefahr? Unser Erfolg von heute!", erklärte sie in der Umfrage des Magazins. Das Tempo bei Innovationen und Digitalisierung müsse anziehen. "Nur dann werden unsere Unternehmen auch in Zukunft erfolgreich sein", so Zypries. Auch der Präsident der Bundesbank, Jens Weidmann, ist sehr optimistisch. Das Wachstum werde in diesem und in den nächsten beiden Jahren anhalten "und die Arbeitslosigkeit wird auf Vollbeschäftigungsniveau sinken", sagte Weidmann dem Focus. Allerdings werde in Zukunft die Alterung der deutschen Bevölkerung die Wachstumsaussichten schmälern - "deutlich mehr, als das in anderen Ländern der Fall ist". An der Umfrage des Nachrichtenmagazins zum neuen deutschen Boom beteiligten sich des Weiteren Isabel Schnabel, Mitglied des Gremiums der Wirtschaftsweisen und Professorin an der Uni Bonn, Carola von Schmettow, Vorstandssprecherin der HSBC-Bank Deutschland, Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin, Peter Bofinger, Mitglied der Wirtschaftsweisen und Professor an der Uni Würzburg, sowie Clemens Frech, Chef der Ratingagentur Fitch in Deutschland.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 09.06.2017 - 10:11 Uhr

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