Donnerstag, 17. August 2017
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Börse

Am Donnerstag hat der DAX nach mehreren zaghaften Versuchen, ins Plus zu drehen, doch im Minus geschlossen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.203,46 Punkten berechnet, ein Abschlag in Höhe von 0,49 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Bankentitel wie Commerzbank oder Deutsche Bank gehörten zu den größten Kursverlierern. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Ifo-Chef warnt vor Folgen eines harten Brexits für Deutschland


Deutschlandfahne über dem Reichstagsgebäude / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Chef des Münchener Ifo-Instituts, Clemens Fuest, hat vor den Folgen eines harten Brexits für Deutschland gewarnt: Sollte es nach dem Austritt Großbritanniens aus der EU tatsächlich zu Handelsbeschränkungen kommen, "wäre Deutschland in Kontinentaleuropa der größte Verlierer", sagte Fuest dem "Handelsblatt". Großbritannien sei nach den USA und Frankreich der drittwichtigste Exportmarkt für Deutschland, ergänzte er. Gerade in den letzten Jahren hätten "deutsche Unternehmen sehr gute Geschäfte mit Großbritannien gemacht".

Die Forderung, den Briten für den Ausstieg aus der Europäischen Union möglichst hohe Hürden in den Weg zu stellen, damit mögliche Nachahmer abgeschreckt würden, hält Fuest für fatal. "Die EU darf keine Zwangsgemeinschaft sein, in der man nur bleibt, weil man sonst bestraft wird. Es muss attraktiv sein, Mitglied der Union zu sein", sagte er. Und er sei immer noch davon überzeugt, "dass das für die meisten Mitgliedstaaten immer noch attraktiv ist". Wenn die Briten an Freihandel interessiert seien, aber nicht an tieferer politischer Integration, solle man das respektieren.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 09.06.2017 - 07:56 Uhr

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