Freitag, 15. Dezember 2017
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Der DAX ist am Freitag mit einem Minus in den Handel gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Index mit 13.036 Punkten berechnet, 0,24 Prozent schwächer als bei Vortagesschluss. Aktien von Eon und RWE waren allerdings gegen den Trend deutlich im Plus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Privathaushalte vergeuden 3,5 Millionen Tonnen Lebensmittel pro Jahr


Einkaufsregal in einem Supermarkt / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

In deutsche Privathaushalte fallen pro Jahr 3,5 Millionen Tonnen vermeidbarer Lebensmittelabfälle an. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Grünen-Fraktion hervor, über die die "Rheinische Post" (Freitagsausgabe) berichtet. Darin verweist das Bundeslandwirtschaftsministerium auf Zwischenergebnisse des Forschungsprojekts "Wege zur Reduzierung von Lebensmittelabfällen" (Refowas).

Demnach kommen zu den 3,5 Millionen Tonnen vermeidbarer Abfälle aus den Haushalten weitere 1,7 Millionen Tonnen aus der Landwirtschaft hinzu. Bei der Lebensmittelverarbeitung zählten die Forscher 1,5 Millionen Tonnen, in der Außer-Haus-Verpflegung, etwa in Kantinen, eine Million Tonnen und im Handel weitere 351.000 Tonnen. Insgesamt errechneten die Experten also einen Abfallberg von mehr als acht Millionen Tonnen Lebensmitteln pro Jahr. Nicole Maisch, verbraucherpolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion, kritisierte politische Initiativen wie die Kampagne "Zu gut für die Tonne" von Ernährungsminister Christian Schmidt (CSU) als nicht ausreichend. "Wir diskutieren im Bundestag seit über fünf Jahren über die Auswirkungen und Probleme der Lebensmittelverschwendung", politische Beschlüsse gebe es genauso lang, sagte Maisch. "Dass es Schmidt während seiner ganzen Amtszeit nicht geschafft hat, aktiv zu werden und diese umzusetzen ist mehr als schwach", fügte die Grünen-Politikerin hinzu. Sie kritisierte, dass sich Schmidt gegen eine Pflicht für den Handel ausspricht, Lebensmittel zu spenden, wie es sie etwa in Italien und Frankreich gibt. Das Ressort des Ministers verweist hingegen auf die gute Kooperation mit den Tafeln. Das Forschungsprojekt Refowas läuft seit Juni 2015 und endet im Mai 2018. Es soll Daten zu Lebensmittelabfällen sammeln und mit geeigneten Maßnahmen zu einem nachhaltigeren Umgang mit Speisen und Getränken führen.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 09.06.2017 - 07:31 Uhr

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