Donnerstag, 17. August 2017
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Am Donnerstag hat der DAX nach mehreren zaghaften Versuchen, ins Plus zu drehen, doch im Minus geschlossen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.203,46 Punkten berechnet, ein Abschlag in Höhe von 0,49 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Bankentitel wie Commerzbank oder Deutsche Bank gehörten zu den größten Kursverlierern. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Van der Bellen: Vollverschleierungsverbot kein gutes Gesetz


Vollverschleierte Frauen / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der österreichische Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat sich kritisch zu einem Teil des Integrationsgesetzes geäußert: "Das Verbot zur Vollverschleierung im öffentlichen Raum halte ich nicht für ein gutes Gesetz", sagte er bei einem "Zeit"-Gespräch im Wiener Akademietheater. Allerdings würde er das Gesetz nicht als verfassungswidrig beurteilen. Van der Bellen äußerte sich auch zu den bevorstehenden Neuwahlen in Österreich.

Er beschrieb eine "rote Linie", die nicht überschritten werden dürfe, um eine Partei mit der Regierungsbildung zu beauftragen: "Wir brauchen eine grundsätzlich proeuropäische Regierung." Für einen kleinen Staat wie Österreich sei es essentiell, dass die Interessen der EU-Länder gebündelt würden. Mindestens 80 Prozent der Österreicher schimpften zwar über die Europäische Union, würden einem Austritt aber dennoch nicht zustimmen. Über das Verständnis zur Bedeutung der EU mache er sich "bei der jungen Generation und bei jenen, die den Krieg noch erlebt haben" keine Sorgen. Anders sehe es bei der Altersgruppe dazwischen aus. Man müsse aufpassen, dass einem die EU nicht unter der Hand zerbrösele: "Ich möchte nicht eines Tages aufwachen und feststellen, dass wir zwar ein geeintes Europa aber leider zu wenig Europäer haben."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 08.06.2017 - 19:36 Uhr

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