Donnerstag, 17. August 2017
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Am Donnerstag hat der DAX nach mehreren zaghaften Versuchen, ins Plus zu drehen, doch im Minus geschlossen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.203,46 Punkten berechnet, ein Abschlag in Höhe von 0,49 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Bankentitel wie Commerzbank oder Deutsche Bank gehörten zu den größten Kursverlierern. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Gabriel warnt Kurden im Nordirak vor einseitigen Schritten


Sigmar Gabriel / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Bundesaußenminister Sigmar Gabriel hat sich besorgt über Ankündigung der Regierung der Autonomen Region Kurdistan im Irak, am 25. September ein Unabhängigkeitsreferendum abzuhalten, geäußert: "Vor einseitigen Schritten in dieser Frage können wir nur warnen", erklärte Gabriel am Donnerstag am Rande seines Besuchs in Tripolis. "Die Einheit des Irak in Frage zu stellen, ja sogar Staatsgrenzen neu ziehen zu wollen, ist nicht der richtige Weg und kann eine ohnehin schwierige und instabile Lage nur verschärfen, in Erbil genauso wie in Bagdad", betonte der Außenminister. "Ich rufe alle Seiten auf, den Dialog zu suchen, offene Fragen im gegenseitigen Verhältnis einvernehmlich zu regeln und insbesondere Konflikte nicht weiter anzufeuern, gerade auch in den zwischen Erbil und Bagdad umstrittenen Gebieten."

Der Kampf gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat" sei noch nicht gewonnen, so Gabriel weiter. "Nur gemeinsam wird es gelingen, die nächsten und vielleicht wichtigsten Schritte zu gehen und die vor uns stehenden Herausforderungen zu bewältigen. Ohne die Bereitschaft zur Zusammenarbeit oder gegeneinander lassen sich diese großen Aufgaben nicht bewältigen. Das darf jetzt nicht leichtfertig aufs Spiel gesetzt werden."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 08.06.2017 - 16:18 Uhr

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