Freitag, 20. Januar 2017
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Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

BIP legt im Jahresdurchschnitt 2016 um 1,9 Prozent zu


Industrieanlagen / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im Jahresdurchschnitt 2016 um 1,9 Prozent höher gewesen als im Vorjahr. Das teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) nach ersten Berechnungen am Donnerstag mit. In den beiden vorangegangenen Jahren war das BIP in einer ähnlichen Größenordnung gewachsen: 2015 um 1,7 Prozent und 2014 um 1,6 Prozent.

Eine längerfristige Betrachtung zeigt, dass das Wirtschaftswachstum im Jahr 2016 einen halben Prozentpunkt über dem Durchschnittswert der letzten zehn Jahre von plus 1,4 Prozent lag. Kalenderbereinigt errechnet sich eine etwas niedrigere BIP-Wachstumsrate von 1,8 Prozent, da im Jahr 2016 rechnerisch ein Arbeitstag mehr zur Verfügung stand als im Vorjahr, teilten die Statistiker weiter mit. Ausschlaggebend für die positive Entwicklung der deutschen Wirtschaft im Jahr 2016 sei die inländische Verwendung gewesen: Die privaten Konsumausgaben waren preisbereinigt um 2,0 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Die staatlichen Konsumausgaben stiegen mit plus 4,2 Prozent deutlich stärker. Insgesamt legten die Konsumausgaben um 2,5 Prozent zu und waren auch im Jahr 2016 die größte, jedoch nicht die einzige Stütze des deutschen Wirtschaftswachstums. Die preisbereinigten Bauinvestitionen stiegen im Jahr 2016 kräftig um 3,1 Prozent, was vor allem an höheren Investitionen für Wohnbauten gelegen habe. Gebremst wurde das BIP-Wachstum im Jahr 2016 durch einen Vorratsabbau (– 0,4 Prozentpunkte). Der Außenbeitrag, also die Differenz zwischen Exporten und Importen, hatte per Saldo ebenfalls einen leicht negativen Effekt auf das BIP-Wachstum (– 0,1 Prozentpunkte). Die preisbereinigten Exporte von Waren und Dienstleistungen waren um 2,5 Prozent höher als im Vorjahr; die Importe legten im gleichen Zeitraum stärker zu (+ 3,4 Prozent).

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 12.01.2017 - 10:12 Uhr

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