Freitag, 20. Januar 2017
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Gewaltsame Proteste vor Trumps Amtseinführung in Washington
Umfrage: Mehrheit der Deutschen bedauert Obamas Abschied
Milieustudie: Trump-Wahl keine Frage von Ober- oder Unterschicht
Guttenberg: Berlin muss hart auf Trump antworten
Bartsch: Verfassungsschutz soll AfD beobachten
Obama verabschiedet sich mit letztem Anruf bei Merkel
Unions-Innenexperte gegen Beobachtung der AfD durch Verfassungsschutz
Ex-Kanzleramtschef Hombach warnt vor "undifferenzierter Populismus-Schelte"
Entwicklungsminister Müller ruft zu verantwortungsvollem Konsum auf
Bartsch nennt Trump sexistisch und rassistisch

Newsticker

16:57Amtsübergabe in Washington begleitet von Protesten
16:46Gewaltsame Proteste vor Trumps Amtseinführung in Washington
16:00EU-Kommissionschef Juncker mahnt Trump zur Zusammenarbeit mit Europa
15:40Bofinger fürchtet weltweiten Handelskrieg
15:39Deutsche halten Gesetze für zu schwach gegen "Gefährder"
15:33CDU-Generalsekretär Tauber kritisiert Bartsch-Äußerungen
15:06Anna Maria Mühe ist ein Fan von Kurztrips
15:00Britische Indie-Band The xx neue Nummer eins der Album-Charts
14:43Umweltministerin Hendricks fordert Umdenken in der Landwirtschaft
14:14Medien: Acht Überlebende aus verschüttetem Hotel in Italien befreit
13:41Göring-Eckardt: Linke verweigert Aufarbeitung der SED-Vergangenheit
13:07DFB bewirbt sich um Ausrichtung der Fußball-EM 2024
12:52Unions-Innenexperte gegen Beobachtung der AfD durch Verfassungsschutz
12:30DAX dreht am Mittag leicht ins Plus - Gold schwächer
12:09Schäuble glaubt nicht an Handelskrieg mit den USA

Börse

Die Börse in Frankfurt hat am Freitagmittag leichte Kursgewinne verzeichnet: Gegen 12:30 Uhr wurde der DAX mit rund 11.618 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Plus von 0,19 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste stehen die Anteilsscheine der Deutschen Lufthansa, der Commerzbank und der Deutschen Bank. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Schulz will weniger Nationalismus und mehr Kooperation in Europa


Martin Schulz / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

EU-Parlamentspräsident Martin Schulz (SPD) hat beim neunten Wirtschaftsgipfel der "Welt" im Axel-Springer-Hochhaus in Berlin mehr Kooperation auf EU-Ebene und weniger nationale Alleingänge gefordert. "Angesichts der großen Herausforderungen müssen wir eine zweifache Integrationsleistung vollbringen. Wir müssen innerhalb unserer Gesellschaft wieder enger zusammenrücken und die Gräben schließen, die durch manch zugespitzte Debatte entstanden sind", sagte der SPD-Politiker laut Zeitung am Rande der Veranstaltung.

"Wir müssen uns als Europäer unterhaken, damit unser Kontinent sicher bleibt und seinen Bürgern ein gutes Auskommen ermöglicht." Schulz, der als nächster Bundesaußenminister gehandelt wird, unterscheidet sich in diesem Punkt kaum vom früheren französischen Wirtschaftsminister Emmanuel Macron. "Frankreich und Deutschland stehen vor den gleichen Herausforderungen", sagte Macron auf dem Gipfel. "Beide Länder könnten diese Probleme nur gemeinsam und auf europäischer Ebene bewältigen", mahnte Macron. "Angesichts der Herausforderungen - Sicherheit und Verteidigung, Handel, Wirtschafts- und Währungsunion - gewinnen wir Souveränität nur durch stärkere gemeinsame europäisches Agieren zurück und durch den Wiederaufbau von Vertrauen zwischen unseren beiden Ländern." Michael Hüther, Chef des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), rechnet zwar nicht damit, "dass 2017 ein Schicksalsjahr für Europa wird, in dem populistische Kräfte an die Macht kommen". Die Voraussetzung dafür sei aber, dass die traditionellen Parteien überzeugende Angebote machten, die den Populisten das Wasser abgraben. "Frankreich sieht besser aus als die Niederlande." Ein Sorgenkind bleibe jedoch weiterhin Italien. "Die Reformen haben nicht gewirkt", beklagt Hüther die Lage im Süden der Währungsunion. Weniger optimistisch zeigte er sich mit Blick auf Deutschland - wegen des nächsten US-Präsidenten Donald Trump. "Ich rechne damit, dass Trump entlang seinen Tweets Politik machen wird." Er werde Europa gegeneinander ausspielen, den Briten vielleicht sogar ein eigenes Freihandelsabkommen anbieten. Er sei daher pessimistisch, was die Bundesrepublik angeht: "Deutschland wird sich wärmer anziehen müssen." Für das Exportland Deutschland könnten Auseinandersetzungen mit den USA über Handelsüberschuss und Einfuhrrestriktionen zu einem echten Problem werden. Nicht jeder ist allerdings so skeptisch wie der IW-Chef. "80 Prozent unserer Produkte werden in Asien gefertigt", sagte Adidas-Chef Kasper Rorsted dem Sender N24. "Ich rechne nicht damit, dass Trump versuchen wird, Teile unserer Produktion nach Amerika zu holen." Am Ende sei der künftige US-Präsident ein Geschäftsmann; sein Pragmatismus werde sich durchsetzen. Turnschuhe seien außerdem nicht politisch relevant. "Ich werde mich erst dann damit auseinandersetzen, wenn Trump das fordern würde."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 11.01.2017 - 13:11 Uhr

   © news25 2015 | Impressum