Freitag, 22. September 2017
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

SPD verliert in letzter ZDF-Umfrage vor der Wahl
Berichte: Air-Berlin-Gläubigerausschuss will exklusiv mit Lufthansa verhandeln
Bericht: Erneut Zwischenfall mit Bundeswehr-Hubschrauber in Mali
Bundesbericht: Versorgung auf dem Land verschlechtert sich
Gabriel wirbt vor Vereinten Nationen für mehr Zusammenarbeit
AfD löst Linke in Forsa-Umfrage als drittstärkste Kraft ab
Berichte: Air Berlin soll hauptsächlich an Lufthansa gehen
Ifo-Chef Fuest will Reform der Euro-Schuldenregeln
Schulz: Nichtwahl-Aufruf "kein vernünftiger Appell"
Nordkorea droht nach Trumps UN-Rede Konsequenzen an

Newsticker

18:47Verona Pooth: Ich gehöre in die Öffentlichkeit
18:00Emnid-Umfrage: Großer Koalition drohen empfindliche Verluste
18:00Weltroboterverband: Markt für Haushaltsroboter wächst rasant
18:00Gesundheitsministerium: Rekordhoch bei Pflege-Ausgaben
18:00Bericht: Beamte warnten Attentäter Amri vor Überwachung
17:37DAX schließt kaum verändert - Eon-Papiere vorn
16:49Bütikofer: Kein Spielraum für Nachverhandlungen bei Iran-Atomabkommen
16:12May will zweijährige Übergangsphase nach Brexit
15:09AfD löst Linke in Forsa-Umfrage als drittstärkste Kraft ab
15:03Poker um Air Berlin: Bieter schließen rechtliche Schritte nicht aus
15:00Andrea Berg neue Nummer eins der Album-Charts
14:33Hofreiter wirft Dobrindt Gesundheitsgefährdung der Bürger vor
13:55Koordinierungsrat ruft deutsche Muslime zur Wahlteilnahme auf
13:28Wahl-O-Mat verzeichnet Nutzungsrekord
13:03Bericht: BKA hat Bundestrojaner bislang nicht eingesetzt

Börse

Zum Wochenausklang hat der DAX kaum verändert geschlossen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.592,35 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,06 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen die Papiere Eon. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

De Maizière schaltet Handy nicht mehr ab


Thomas de Maizière / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Laut Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) kann man sich auf Anschläge nicht "innerlich" vorbereiten: "Die Wahrheit ist: es geht nicht", sein Handy liege auf dem Nachttisch, "es ist auch die ganze Nacht an", sagte der Minister der Wochenzeitung "Die Zeit". Bei der notwendigen Reaktion auf Anschläge, bemüht er sich nach eigenen Angaben um persönliche Zurückhaltung und den Erhalt der Empathie. "Natürlich spreche ich über die Opfer und manchmal auch darüber, dass ich für sie und ihre Angehörigen bete."

Aber eine gewisse Routine sei auch wichtig – wie die einer Hospizschwester, die zwar Routine im Umgang mit dem Sterben brauche – aber "hoffentlich verliert sie trotzdem nie die Empathie". Zwar hält de Maizière die Angst mancher Bürger vor einem Überwachungs- oder Polizeistaat für unangemessen – "Unser demokratischer Staat ist längst über solche Zweifel erhaben." – Aber den Einwand, man könne nicht wissen, was andere europäische Regierungen wie die ungarische oder polnische mit den Daten anfangen, die wir mit ihnen teilen, lässt de Maizière durchaus gelten. "Es sollte grundsätzlich keine pauschale, für alle Bereiche allgemeingültige Form der Zusammenarbeit geben. Das muss man sich für jeden Bereich gut anschauen. Aber natürlich bleibt der europäische und der internationale Informationsaustausch ein wesentlicher Baustein gerade im Kampf gegen den internationalen Terrorismus." Auf die Frage, ob die Bundesrepublik in Sachen Terrorabwehr etwas von Israel lernen könnte, sagte der Minister: "Ja und Nein. Die ständige Militarisierung des öffentlichen Lebens in Israel, dass zum Beispiel jeder Soldat ständig ein Gewehr dabei hat – das will ich vermeiden. Aber die Mentalität, dass man als Demokratie leben und trotzdem wehrhaft sein kann – weil man eben Sorge vor Anschlägen haben muss – da kann man, glaube ich, einiges von Israel lernen." Als zentrale Motive seiner Vorschläge zur Zentralisierung der Sicherheitsarchitektur nannte de Maizière die Schuldzuweisungen an den Bund und die Bündelung der Verantwortung – bei sich selbst. "Wenn ich also ohnehin immer die Verantwortung tragen soll, dann sollten wir das bitte auch ganz `offiziell` machen."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 11.01.2017 - 11:04 Uhr

   © news25 2015 | Impressum