Donnerstag, 18. Januar 2018
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

SPD-Fraktionsvorsitzende verteidigt Schulz` Führungsstil
Diesel-Gipfel: Eklat in Expertengruppe düpiert Bundesregierung
Grüne wollen Diesel-Steuerprivileg kippen
Schulz meldet breite Unterstützung aus Bayern
Georg Baselitz: Trump agiert "wie ein vernünftiger Politiker"
Kipping: Schlingerkurs beschleunigt Niedergang der Sozialdemokratie
Kreise: Spahn brachte Merkel in Sondierungen auf die Palme
Antisemitismus-Expertin beklagt Situation jüdischer Schüler
Nahles warnt vor "Illusionen" über Koalitionsverhandlungen
DAX lässt nach - Merck-Aktien kräftig im Minus

Newsticker

08:4552 Tote bei Busunglück in Kasachstan
08:28Weniger Baugenehmigungen für Wohnungen
08:07Ex-SPD-Chef Beck rät seiner Partei zu Koalitionsverhandlungen
07:52Baerbock: Grüne gesprächsbereit für Jamaika-Neustart
07:42CDU-Wirtschaftsrat legt SPD Rückzug in Opposition nahe
07:21Hendricks sieht Nachbesserungsbedarf beim Sondierungspapier
07:06Außenpolitiker sehen deutsch-iranische Beziehungen beschädigt
05:00Schmidt: Deutschland gut auf Afrikanische Schweinepest vorbereitet
05:00Agrarminister will Bauern besser gegen Wetterextreme absichern
05:00Kritik an Gabriel wegen Nachrüstung türkischer Panzer
04:00Ernährungsminister lehnt Nährwertampel ab
03:00Grünen-Fraktionsvize will Fortbildung von Familienrichtern regeln
03:00SPD-Fraktionsvorsitzende verteidigt Schulz` Führungsstil
01:00Spitzentreffen zwischen Erdogan und führenden EU-Politikern geplant
01:00Kreise: Spahn brachte Merkel in Sondierungen auf die Palme

Börse

Am Mittwoch hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 13.183,96 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,47 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Die größten Verluste verzeichneten die Anteilscheine von Merck. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

De Maizière schaltet Handy nicht mehr ab


Thomas de Maizière / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Laut Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) kann man sich auf Anschläge nicht "innerlich" vorbereiten: "Die Wahrheit ist: es geht nicht", sein Handy liege auf dem Nachttisch, "es ist auch die ganze Nacht an", sagte der Minister der Wochenzeitung "Die Zeit". Bei der notwendigen Reaktion auf Anschläge, bemüht er sich nach eigenen Angaben um persönliche Zurückhaltung und den Erhalt der Empathie. "Natürlich spreche ich über die Opfer und manchmal auch darüber, dass ich für sie und ihre Angehörigen bete."

Aber eine gewisse Routine sei auch wichtig – wie die einer Hospizschwester, die zwar Routine im Umgang mit dem Sterben brauche – aber "hoffentlich verliert sie trotzdem nie die Empathie". Zwar hält de Maizière die Angst mancher Bürger vor einem Überwachungs- oder Polizeistaat für unangemessen – "Unser demokratischer Staat ist längst über solche Zweifel erhaben." – Aber den Einwand, man könne nicht wissen, was andere europäische Regierungen wie die ungarische oder polnische mit den Daten anfangen, die wir mit ihnen teilen, lässt de Maizière durchaus gelten. "Es sollte grundsätzlich keine pauschale, für alle Bereiche allgemeingültige Form der Zusammenarbeit geben. Das muss man sich für jeden Bereich gut anschauen. Aber natürlich bleibt der europäische und der internationale Informationsaustausch ein wesentlicher Baustein gerade im Kampf gegen den internationalen Terrorismus." Auf die Frage, ob die Bundesrepublik in Sachen Terrorabwehr etwas von Israel lernen könnte, sagte der Minister: "Ja und Nein. Die ständige Militarisierung des öffentlichen Lebens in Israel, dass zum Beispiel jeder Soldat ständig ein Gewehr dabei hat – das will ich vermeiden. Aber die Mentalität, dass man als Demokratie leben und trotzdem wehrhaft sein kann – weil man eben Sorge vor Anschlägen haben muss – da kann man, glaube ich, einiges von Israel lernen." Als zentrale Motive seiner Vorschläge zur Zentralisierung der Sicherheitsarchitektur nannte de Maizière die Schuldzuweisungen an den Bund und die Bündelung der Verantwortung – bei sich selbst. "Wenn ich also ohnehin immer die Verantwortung tragen soll, dann sollten wir das bitte auch ganz `offiziell` machen."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 11.01.2017 - 11:04 Uhr

   © news25 2015 | Impressum