Montag, 21. Mai 2018
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Ein Toter nach Wohnungsbrand in NRW
Grünen-Politikerin Roth: Fußballer sind keine "Ersatzdiplomaten"
BDI: Datenschutz darf nicht zum Innovationshemmnis werden
Bienenexperte: Honigbienen für Wildpflanzen unverzichtbar
DFB-Pokalsieger am Frankfurter Römer empfangen
Plastiksteuer: EU-Kommission ruft Bundesregierung zum Umdenken auf
Mehrere Hausbesetzungen in Berlin
Renten-Anteil an Deutschlands Wirtschaftskraft bleibt konstant
DRK will zehn Materiallager für Krisensituationen in Deutschland
Bildungsministerin Karliczek fürchtet um Bologna-Prozess

Newsticker

12:40Religionsbeauftragter: AfD befördert Übergriffe auf Muslime
12:29Studie: Lebenserwartung deutlich gestiegen
12:20Bund will mehr Geld für private Autobahnen ausgeben
12:00Klöckner lehnt Mindestpreis für Alkohol ab
11:25Nouripour bezeichnet Wahl in Venezuela als "bittere Farce"
10:28Autor: Trump durch russische Geheimdienste "kompromittiert"
09:34Frau stirbt bei Verkehrsunfall auf A 31 im Münsterland
08:31Maduro zum Sieger der Präsidentschaftswahl in Venezuela erklärt
05:00Renten-Anteil an Deutschlands Wirtschaftskraft bleibt konstant
05:00Plastiksteuer: EU-Kommission ruft Bundesregierung zum Umdenken auf
01:00Klöckner will "intelligente Verpackungen" für Lebensmittel
00:00DRK will zehn Materiallager für Krisensituationen in Deutschland
00:00Bildungsministerin Karliczek fürchtet um Bologna-Prozess
00:00Türkei dringt auf Wahlkampfauftritte in Deutschland
23:03Mehrere Hausbesetzungen in Berlin

Börse

Zum Wochenausklang hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 13.077,72 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,28 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach Ansicht von Marktkommentatoren war die Sorge vor einer Euro-feindlichen Regierung in Italien einer der Gründe. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Finnland öffnet sich für Debatte über europäische Einlagensicherung


Banken-Hochhäuser / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die finnische Regierung öffnet sich für die Diskussion über eine europäische Sicherung von Bankeinlagen. Sie stellt allerdings Bedingungen: "Wir in Finnland haben ein solches System schon 1999 eingeführt und haben nicht vor, die Einlagensicherungssysteme anderer zu finanzieren", sagte Alexander Stubb, Finnlands Finanzminister, der "Welt am Sonntag" (11. Oktober 2015). "Wenn sich allerdings alle Staaten Europas im gleichen Maße um die nationalen Banken kümmern, dann können wir eines Tages darüber sprechen." Über eine europäische Einlagensicherung wird schon seit Jahren diskutiert.

Bislang konnten sich die Euro-Staaten allerdings nicht auf eine gemeinsame Linie verständigen. Finnland und Deutschland, deren Banken bereits nationale Sicherungstöpfe aufgebaut haben, gehörten zu den härtesten Kritikern. Nun plant die Europäische Kommission einen neuen Versuch, ein solches System einzurichten. EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hatte eine entsprechende Initiative bereits vor der Sommerpause in seinem Fünf-Präsidenten-Bericht angekündigt. Bis zum Jahresende möchte die Behörde einen Gesetzesvorschlag vorlegen. Stubb hofft nun darauf, dass andere Staaten ihren Verpflichtungen zum Aufbau eigener Sicherungstöpfe verstärkt nachkommen. "Ich denke, es zwingt die Mitgliedstaaten, sich dem Thema anzunehmen", sagte Stubb zur Initiative von EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker. "Das ist auch gut so. Es ist nicht die Zeit, über eine Fiskalunion zu diskutieren. Wir sollten uns vielmehr die Bankenunion und die Kapitalmarktunion vornehmen." Der Finanzminister hält es zudem für möglich, dass dass eine gemeinsame Asylpolitik in Europa dazu führen könnte, dass man am Ende "zumindest in Teilen auch Sozialversicherungsleistungen harmonisieren" werde. "Nur so können wir verhindern, dass Immigranten in Europa dorthin ziehen, wo es die besten Konditionen für sie gibt", sagte Stubb. "Aber das wird nicht morgen schon passieren." Ein Ende der Russland-Sanktionen zu diesem Zeitpunkt lehnte Stubb ab. "Das wäre zu früh", sagte Stubb. "Wir müssen langfristig denken." Russland sei einmal der größte Handelspartner Finnlands gewesen, liege nun aber auf Rang fünf oder sechs.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 11.10.2015 - 02:00 Uhr

   © news25 2015 | Impressum