Mittwoch, 27. Juli 2016
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

CDU-Generalsekretär Tauber: Gauland verkauft Wähler für dumm
Grüne: Gauland sät mit verfassungsfeindlichen Äußerungen Gewalt
Koffer vor Migrations-Bundesamt explodiert
Münchner Oberbürgermeister kündigt nach Amoklauf Konsequenzen an
Bundestagsvizepräsidentin Roth greift Erdogan an
Bericht: Münchner Amokläufer war Rechtsextremist und Rassist
Clinton jetzt offiziell Präsidentschaftskandidatin
Grüne wollen Änderung der Verkehrspolitik des Bundes
Özdemir: Als Handballtorwart die Angst abtrainiert
Herrmann: Attentäter von Ansbach wurde von Unbekanntem beeinflusst

Newsticker

19:31Bundesregierung kritisiert neue Pläne zum israelischen Siedlungsbau
18:51Obama spricht Merkel Anteilnahme aus
18:29Lottozahlen vom Mittwoch (27.07.2016)
17:36"Brexit-Schock" komplett überwunden - DAX legt weiter zu
16:40Koffer vor Migrations-Bundesamt explodiert
15:11ARD-Vorsitzende: Ausgaben gegenüber Nutzern transparenter machen
14:37Grüne: Gauland sät mit verfassungsfeindlichen Äußerungen Gewalt
14:34Bericht: Münchner Amokläufer war Rechtsextremist und Rassist
14:25Brüssel verzichtet auf Defizit-Strafen gegen Spanien und Portugal
14:09++ EILMELDUNG ++ EU-Kommission verzichtet auf Defizit-Strafen gegen Spanien und Portugal
13:57CDU-Generalsekretär Tauber: Gauland verkauft Wähler für dumm
13:53Herrmann: Attentäter von Ansbach wurde von Unbekanntem beeinflusst
13:40Streit über Justizreform: EU-Kommission stellt Polen Ultimatum
13:35Jan Josef Liefers: Golfen braucht kein Mensch zum Leben
13:17Grüne wollen Änderung der Verkehrspolitik des Bundes

Börse

Einen Monat nach dem "Brexit"-Referendum hat der DAX seinen damaligen Schock komplett überwunden und am Mittwoch weiter zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 10.319,55 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,70 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Volkswagen, Allianz und BMW gehörten zu den größten Kursgewinnern, am Ende der Kursliste waren hingegen BASF und Deutsche Bank zu finden. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Finnland öffnet sich für Debatte über europäische Einlagensicherung


Banken-Hochhäuser / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die finnische Regierung öffnet sich für die Diskussion über eine europäische Sicherung von Bankeinlagen. Sie stellt allerdings Bedingungen: "Wir in Finnland haben ein solches System schon 1999 eingeführt und haben nicht vor, die Einlagensicherungssysteme anderer zu finanzieren", sagte Alexander Stubb, Finnlands Finanzminister, der "Welt am Sonntag" (11. Oktober 2015). "Wenn sich allerdings alle Staaten Europas im gleichen Maße um die nationalen Banken kümmern, dann können wir eines Tages darüber sprechen." Über eine europäische Einlagensicherung wird schon seit Jahren diskutiert.

Bislang konnten sich die Euro-Staaten allerdings nicht auf eine gemeinsame Linie verständigen. Finnland und Deutschland, deren Banken bereits nationale Sicherungstöpfe aufgebaut haben, gehörten zu den härtesten Kritikern. Nun plant die Europäische Kommission einen neuen Versuch, ein solches System einzurichten. EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hatte eine entsprechende Initiative bereits vor der Sommerpause in seinem Fünf-Präsidenten-Bericht angekündigt. Bis zum Jahresende möchte die Behörde einen Gesetzesvorschlag vorlegen. Stubb hofft nun darauf, dass andere Staaten ihren Verpflichtungen zum Aufbau eigener Sicherungstöpfe verstärkt nachkommen. "Ich denke, es zwingt die Mitgliedstaaten, sich dem Thema anzunehmen", sagte Stubb zur Initiative von EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker. "Das ist auch gut so. Es ist nicht die Zeit, über eine Fiskalunion zu diskutieren. Wir sollten uns vielmehr die Bankenunion und die Kapitalmarktunion vornehmen." Der Finanzminister hält es zudem für möglich, dass dass eine gemeinsame Asylpolitik in Europa dazu führen könnte, dass man am Ende "zumindest in Teilen auch Sozialversicherungsleistungen harmonisieren" werde. "Nur so können wir verhindern, dass Immigranten in Europa dorthin ziehen, wo es die besten Konditionen für sie gibt", sagte Stubb. "Aber das wird nicht morgen schon passieren." Ein Ende der Russland-Sanktionen zu diesem Zeitpunkt lehnte Stubb ab. "Das wäre zu früh", sagte Stubb. "Wir müssen langfristig denken." Russland sei einmal der größte Handelspartner Finnlands gewesen, liege nun aber auf Rang fünf oder sechs.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 11.10.2015 - 02:00 Uhr

   © news25 2015 | Impressum