Sonntag, 29. Mai 2016
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Schwarzfahrer: Justizminister wollen bessere Sanktionsmöglichkeiten
Schmidt: Auch mit TTIP kein Hormonfleisch in europäischen Läden
Wagenknecht bei Linken-Parteitag mit Torte beworfen
Illner verteidigt hohe Präsenz von AfD-Politikern in ihrer Sendung
Kretschmann wirft AfD "inhumane Grundstimmung" vor
Polens Außenminister warnt vor europäischem "Superstaat"
IMK-Chef Bouillon von Höckes öffentlichem Auftreten angewidert
Wagenknecht bezeichnet Tortenwurf als "saudämliche Aktion"
Lottozahlen vom Samstag (28.05.2016)
Wagenknecht weist Gysi in die Schranken

Newsticker

02:00Anbieter von Wegwerf-SIM-Karten unter Beschuss
02:00Schulz fordert SPD zu Kurskorrekturen auf
02:00EU-Kommission droht Deutschland mit Strompreiszonen
01:00Steinmeier kämpft für Rückkehr der Naumann-Stiftung nach Ägypten
01:00Österreich: Altkanzler Schüssel warnt vor stereotypem Alarmismus
00:00Alexander Gauland stellt sich hinter Björn Höcke
00:00Airbus-Chef sieht Luftfahrtbranche vor weiterem Wachstum
00:00Tortenangreifer auf Wagenknecht akkreditierte sich als Journalist
00:00SPD will Einigung bei Lohngerechtigkeit für Frauen
00:00Airbus-Chef Enders sieht große Zukunft für A400M
00:00TV-Kommentator Reif will im Ruhestand Wirtschaftsvorträge halten
00:00Riexinger fordert rot-rot-grünen Kandidaten für Bundespräsidentenamt
00:00Airbus-Chef Tom Enders glaubt nicht mehr an TTIP
00:00Emnid: SPD mit 21 Prozent auf tiefstem Stand seit sieben Jahren
23:39Real Madrid gewinnt die Champions League

Börse

Zum Wochenausklang hat der DAX die zwischenzeitlich im Tagesverlauf erworbenen Gewinne zunächst wieder abgegeben und dann gegen Ende doch ganz knapp im Plus geschlossen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 10.286,31 Punkten berechnet, ein Zugewinn in Höhe von 0,13 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Gegen den Trend deutlicher im Plus waren unter anderem Infineon, Siemens und Deutsche Post, die kräftigsten Kursverluste gab es hingegen bis kurz vor Handelsschluss für Thyssenkrupp, Heidelbergcement und RWE. Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Freitagnachmittag schwächer. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Griechenland-Hilfen: CDU-Abgeordnete unterstützt Verfassungsklage


Griechisches Parlament / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die CDU-Bundestagsabgeordnete Veronika Bellmann will sich einer Verfassungsklage gegen das dritte Hilfspaket für Griechenland anschließen, sollte der Unions-Fraktionsvize Arnold Vaatz (CDU) diese von ihm in Aussicht gestellte Möglichkeit in die Tat umsetzen. "Ich unterstütze das Ansinnen meines Kollegen Arnold Vaatz, das Vorliegen der Kriterien beziehungsweise der Voraussetzungen für einen Antrag Griechenlands auf Hilfen aus dem ESM vom Bundesverfassungsgericht überprüfen zu lassen", sagte Bellmann dem "Handelsblatt". Das betreffe aus ihrer Sicht nicht nur die Systemrelevanz, sondern auch die Schuldentragfähigkeit Griechenlands.

"Es ist seit fünf Jahren meine größte Kritik an der Euro-Rettungspolitik, dass wir heute getroffene Regeln schon morgen zumindest kreativ uminterpretieren – frei nach Pippi Langstrumpfs `Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt`", kritisierte die CDU-Politikerin. "Es wäre daher nicht schlecht, wenn wir die Wertegemeinschaft Europa auch wieder als Rechtsgemeinschaft organisieren könnten." Der Vorsitzende des Parlamentskreises Mittelstand der Unionsfraktion im Bundestag, Christian von Stetten (CDU), kann die Gründe für eine Klage Finanzhilfen aus Mitteln des Euro-Rettungsfonds ESM nachvollziehen. Er glaubt aber nicht, dass dies nötig werden wird. Mit Blick auf die Vaatz-Überlegungen sagte von Stetten dem "Handelsblatt": "Ich glaube nicht, dass er klagen muss, da ich mir nicht vorstellen kann, dass der Bundestag diesen Beschluss im August wirklich fasst. Weder die Systemrelevanz Griechenlands noch die Schuldentragfähigkeit ist nachgewiesen." Wenn sich die Mehrheit der Bundestagsabgeordneten "über diese klare Regel hinwegsetzt, weiß ich auch keinen Rat mehr". Der europapolitische Sprecher der Unions-Bundestagsfraktion, Michael Stübgen, stellt ebenfalls eine Zustimmung des deutschen Parlaments infrage. "Leider zeigt sich auch jetzt schon wieder, dass für Griechenland übliche Muster: Zugesagte Reformen – gerade wenn sie Privilegien bestimmter Interessengruppen betreffen – zerplatzen wie Seifenblasen", sagte der CDU-Politiker dem "Handelsblatt". So auch jetzt bei weiteren Schritten zu Pensions- und Rentenreformen sowie dem Abbau von Privilegien in der Landwirtschaft. Auf diese Weise könne Griechenland die Schuldentragfähigkeit nicht erreichen. "Ohne belastbare Schuldentragfähigkeit aber wird der Deutsche Bundestag kein drittes Griechenlandprogramm verabschieden", betonte Stübgen.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 22.07.2015 - 14:33 Uhr

   © news25 2015 | Impressum