Montag, 27. Februar 2017
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Lindner: Zehn Abgeordnete mehr für SPD sind zehn weniger für AfD
AfD-Landeschefs einigen sich im Höcke-Streit auf gemeinsamen Aufruf
Rentenpräsidentin Roßbach regt neue Rentenreform an
CSU: Erfolg von Schulz ist kein Strohfeuer
SPD will Rückzug der EU aus Energiecharta
2. Bundesliga: Aue verliert 1:4 gegen Dresden
China kommt Deutschland im Autostreit entgegen
Bericht: Zahl der Cyber-Attacken auf Unternehmen und Institutionen steigt
Stephan Weil: Kern der Agenda 2010 bleibt
Tajani: Griechenland muss unter allen Umständen in der EU bleiben

Newsticker

13:30Außenminister Kurz: Erdogan soll türkischen Wahlkampf nicht nach Österreich tragen
13:12Judith Rakers ist manchmal genervt von den Arbeitszeiten bei der Tagesschau
12:51Türkei: "Welt"-Korrespondent Deniz Yücel wird Staatsanwalt vorgeführt
12:32DAX am Mittag kaum verändert - Adidas gefragt
12:07Grüne verteidigen Rettungseinsätze im Mittelmeer gegen Frontex-Kritik
11:45Berlin: Gericht verurteilt Raser wegen Mordes zu lebenslanger Haft
11:24Bericht: Andries Jonker wird neuer Trainer bei Wolfsburg
10:59Emnid: Jeder Dritte fürchtet Verluste durch Trumps Wirtschaftspolitik
10:19SPD-Politikerin dringt auf Gesetz gegen illegale Straßenrennen
09:56Steuergewerkschaft beklagt Personalmangel in NRW-Finanzverwaltung
09:33DAX startet im Plus - Schlusslicht Deutsche Börse
09:12Unionspolitiker für Steuerentlastung von bis zu 30 Milliarden Euro
08:55Erneut Proteste gegen rumänische Regierung
08:37Gesetzentwurf: WLAN-Betreiber sollen von Haftungsrisiken befreit werden
08:14DIHK erwartet bis zu 100.000 neue Stellen im Gesundheitssektor

Börse

Die Börse in Frankfurt hat am Montagmittag kaum Kursveränderungen verzeichnet: Gegen 12:30 Uhr wurde der DAX mit rund 11.811 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Minus von 0,06 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste stehen die Anteilsscheine von Adidas mit einem Plus von rund 3 Prozent, gefolgt von Eon und der Lufthansa. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Griechenland-Hilfen: CDU-Abgeordnete unterstützt Verfassungsklage


Griechisches Parlament / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die CDU-Bundestagsabgeordnete Veronika Bellmann will sich einer Verfassungsklage gegen das dritte Hilfspaket für Griechenland anschließen, sollte der Unions-Fraktionsvize Arnold Vaatz (CDU) diese von ihm in Aussicht gestellte Möglichkeit in die Tat umsetzen. "Ich unterstütze das Ansinnen meines Kollegen Arnold Vaatz, das Vorliegen der Kriterien beziehungsweise der Voraussetzungen für einen Antrag Griechenlands auf Hilfen aus dem ESM vom Bundesverfassungsgericht überprüfen zu lassen", sagte Bellmann dem "Handelsblatt". Das betreffe aus ihrer Sicht nicht nur die Systemrelevanz, sondern auch die Schuldentragfähigkeit Griechenlands.

"Es ist seit fünf Jahren meine größte Kritik an der Euro-Rettungspolitik, dass wir heute getroffene Regeln schon morgen zumindest kreativ uminterpretieren – frei nach Pippi Langstrumpfs `Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt`", kritisierte die CDU-Politikerin. "Es wäre daher nicht schlecht, wenn wir die Wertegemeinschaft Europa auch wieder als Rechtsgemeinschaft organisieren könnten." Der Vorsitzende des Parlamentskreises Mittelstand der Unionsfraktion im Bundestag, Christian von Stetten (CDU), kann die Gründe für eine Klage Finanzhilfen aus Mitteln des Euro-Rettungsfonds ESM nachvollziehen. Er glaubt aber nicht, dass dies nötig werden wird. Mit Blick auf die Vaatz-Überlegungen sagte von Stetten dem "Handelsblatt": "Ich glaube nicht, dass er klagen muss, da ich mir nicht vorstellen kann, dass der Bundestag diesen Beschluss im August wirklich fasst. Weder die Systemrelevanz Griechenlands noch die Schuldentragfähigkeit ist nachgewiesen." Wenn sich die Mehrheit der Bundestagsabgeordneten "über diese klare Regel hinwegsetzt, weiß ich auch keinen Rat mehr". Der europapolitische Sprecher der Unions-Bundestagsfraktion, Michael Stübgen, stellt ebenfalls eine Zustimmung des deutschen Parlaments infrage. "Leider zeigt sich auch jetzt schon wieder, dass für Griechenland übliche Muster: Zugesagte Reformen – gerade wenn sie Privilegien bestimmter Interessengruppen betreffen – zerplatzen wie Seifenblasen", sagte der CDU-Politiker dem "Handelsblatt". So auch jetzt bei weiteren Schritten zu Pensions- und Rentenreformen sowie dem Abbau von Privilegien in der Landwirtschaft. Auf diese Weise könne Griechenland die Schuldentragfähigkeit nicht erreichen. "Ohne belastbare Schuldentragfähigkeit aber wird der Deutsche Bundestag kein drittes Griechenlandprogramm verabschieden", betonte Stübgen.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 22.07.2015 - 14:33 Uhr

   © news25 2015 | Impressum