Sonntag, 25. Februar 2018
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Kosten für Rettungsdienst-Einsätze in acht Jahren verdoppelt
Grünes Licht für Verkauf der HSH-Nordbank
Nahles sieht keine unfaire Beeinflussung von SPD-Mitgliedervotum
SPD auch in Emnid-Umfrage auf neuem Tiefstwert
Politik fürchtet Ende des deutschen Lottoblocks
AfD verklagt Frauke Petry
Schlechte Umfragewerte lösen Kurs-Debatte in der SPD aus
Bericht: Reform der Grundsteuer steht auf der Kippe
Merkel sieht Europa für Afrika "in der Pflicht"
Bundeswehr muss noch Jahre auf neue Leopard-2-Panzer warten

Newsticker

01:00Deutsche bezahlen im Urlaub am liebsten mit Bargeld
00:00AKK verzichtet auf Übergangsgeld
00:00Neuer Daimler-Großaktionär Li Shufu zu Besuch in Stuttgart
00:00Neue Bauverzögerungen am BER
00:00Evakuierung an Berliner Flughafen wegen Schimmelbefalls
00:00BVA mahnt Krankenkassen wegen Software-Trickserei ab
00:00BAMF fehlen 20.000 Plätze für Flüchtlinge in Integrationskursen
00:00Verkehrsverstöße von Diplomaten erneut gestiegen
00:00Umfrage: Deutliche Mehrheit beurteilt Sicherheitslage positiv
00:00U-Boote wegen kaputter Batterien nicht einsatzfähig
00:00Nahles macht Karriere nicht von SPD-Basisvotum abhängig
00:00SPD auch in Emnid-Umfrage auf neuem Tiefstwert
00:00Nahles sieht keine unfaire Beeinflussung von SPD-Mitgliedervotum
00:00AfD will sich über Özdemirs Rede beschweren
00:00Grünes Licht für Verkauf der HSH-Nordbank

Börse

Zum Wochenausklang hat der DAX ein leichtes Plus verbucht. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.483,79 Punkten berechnet, ein Zugewinn in Höhe von 0,18 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Kräftige Kursgewinne von über drei Prozent gab es bis kurz vor Handelsschluss allerdings bei den Aktien von Telekom und Eon. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Ukraines Außenminister will konkrete EU-Beitrittsperspektive


EU-Fahnen / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Vor dem zweitägigen Gipfeltreffen der Europäischen Union mit ihren östlichen Nachbarstaaten hat Ukraines Außenminister Pawlo Klimkin eine konkrete EU-Beitrittsperspektive und Visafreiheit für sein Land gefordert. "Mein Land erwartet von dem Gipfeltreffen die Anerkennung als europäischer Staat", sagte Klimkin der "Welt". "Wir möchten jetzt in Riga die konkrete Zusicherung erhalten, dass die Ukraine für eine künftige Mitgliedschaft in der Europäischen Union geeignet ist und die Chance hat, in Zukunft Beitrittskandidat zu werden. Wir möchten Licht am Ende des Tunnels sehen, wir brauchen dringend eine europäische Perspektive".

Dies würde der Stimmung und dem Reformprozess in der Ukraine einen "unglaublichen Schub" verleihen. Zugleich verlangte der ukrainische Chefdiplomat bessere Reisemöglichkeiten in die EU: "Wir erwarten von dem Gipfeltreffen auch die Zusage, dass die Ukraine im kommenden Jahr Visafreiheit erhält und ukrainische Bürger damit problemlos in die EU einreisen können". Die Regierung in Kiew wisse, dass dafür noch einige Reformen nötig seien. Dies werde aber gelingen. "Ich kann Ihnen versichern, dass die Visafreiheit nicht zu einer Migrationswelle in die Europäische Union führen wird." Die Reisefreiheit werde den Ukrainern aber das Gefühl geben, dass sie ein Teil Europas seien. Klimkin versprach für den Herbst dieses Jahres Regionalwahlen: "Wir wollen den Regionen und Kommunen mehr Rechte geben. Und wir werden Ende Oktober 2015 freie und faire Regionalwahlen unter internationaler Aufsicht durchführen". Je nachdem, wie diese Wahlen ausgingen, "kann man auch über einen Sonderstatus für die heutigen Separatistengebiete sprechen". Ob die jetzigen Rebellenführer dann auch zur Wahl stehen können, müsse eine Arbeitsgruppe entscheiden: "Ich kann Ihnen das noch nicht sagen". Klimkin versprach auch die vollständige Umsetzung des Minsker Abkommens, das Friedensabkommen vom Februar 2015 sei "ohne Alternative". "Die Ukraine wird Punkt für Punkt dieses Abkommens umsetzen. An uns wird das Minsker Abkommen nicht scheitern". Der ukrainische Außenminister sicherte zu, dass sein Land den Reformkurs konsequent weiter gehen werde: "Wir haben keine Ausreden. Wir können nicht sagen: Der russische Aggressor sitzt uns im Nacken und deswegen müssen wir das Reformtempo verlangsamen. Wir wollen liefern".

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 21.05.2015 - 02:00 Uhr

   © news25 2015 | Impressum